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Weingarten: – Zum zweiten Mal Bronze bei den Europameisterschaften –

Pressemeldung vom 8. August 2012, 10:44 Uhr

„Ich liebe meinen Sport und ich finde, er ist es wert, dafür etwas zu tun.“ „Etwas zu tun“ heißt für Luisa
Niemesch vier mal pro Woche zu trainieren, zwei mal in der heimischen Kleiberit-Arena, einmal im
Landesstützpunkt in Wiesental und einmal in einem Sportinternat in Freiburg: Luisa ist Ringerin und hat bei
der vor kurzem in Polen stattgefundenen Europameisterschaft zum zweiten Mal in Folge eine Bronzemedaille
erreicht. Es war für die knapp 17jährige das letzte Jahr in der Altersklasse der Kadettinnen, nun muss sie sich
bei den Juniorinnen bewähren. Mit dem Ringsport begonnen hat Luisa im Bambini-Alter und ist seit 2007 unter
den Fittichen von Bundesligatrainer Frank Heinzelbecker. Sie vertritt damit die zweite Generation im
Nachwuchskonzept des SV Germania Weingarten. „Ich traue ihr noch sehr viel zu“ zeigt sich Heinzelbecker
vom „Eigengewächs“ des Vereins überzeugt. „Luisa setzt sich Ziele und Teilziele und will diese auch
erreichen“ beschreibt er den Ehrgeiz des jungen Mädchens. Diesen Siegeswillen hat Luisa auch beim
Wettkampf in Kattowitz (Polen) gezeigt. Sie startete im Achtelfinale furios mit einem Schultersieg über ihre
Gegnerin aus Estland, unterlag dann aber im Viertelfinale der späteren Finalistin. Dadurch durfte sie in die
Hoffnungsrunde eingreifen, behielt die Nerven und schlug die nächsten beiden Gegnerinnen aus
Großbritannien und Polen. Damit hatte sie die Bronzemedaille erreicht. Wie geht es mit Luisa weiter? „Im
nächsten Jahr mache ich das Abitur“ sagt die Schülerin des Thomas-Mann-Gymnasiums „aber mit dem
Ringen mache ich auf jeden Fall weiter“. Nach dem Abitur möchte sie studieren. Was, ist noch offen, aber „am
liebsten in Freiburg, weil es dort auch gute Trainingsbedingungen gibt“. Freizeit fehle ihr nicht, sagt die junge
Athletin, denn ihr Sport sei ihr Freizeit genug, auch wenn er manchmal sehr viel Disziplin verlange.
„Zwischendurch esse ich schon mal ein Stück Schokolade für meine Nerven“ grinst sie, „aber vor dem
Wettkampf sind Ausgehen und Süßigkeiten absolut tabu“. Heinzelbecker hat noch Großes mit ihr vor, Luisa
hat eine Vision: Schritt für Schritt wollen beide das große Ziel erreichen – Olympiateilnahme 2016.

Quelle: Gemeinde Weingarten

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