Energiewechsel

Weingarten: Vertreterversammlung der Volksbank Stutensee-Weingarten

Pressemeldung vom 27. Juni 2012, 10:44 Uhr

Vertrauen, Kundennähe und Nachhaltigkeit sind für eine Bank offenbar die Werte, die zum Erfolg führen. Auf
der gut besuchten Vertreterversammlung der Volksbank Stutensee-Weingarten sprach Vorstand Friedrich
Schreiber von einer „erfreulichen Entwicklung“ und einem „guten Jahresergebnis 2011“. Einschneidendes
Ereignis war die Fusion der beiden Volksbanken Stutensee-Hardt und Weingarten-Walzbachtal zum 1. Januar
2011. Der offizielle Name lautet jetzt „Volksbank Stutensee-Weingarten“, der Namenszusatz „Ihre Bank vor
Ort – am Walzbach und in der Hardt“.
Die Verschmelzung war gut für die Bank, um sich durch Synergieeffekte auf dem Markt behaupten zu können,
noch besser für den Kunden ist, dass das Prinzip der individuellen und am Bedarf der Kunden orientierten
Beratung im selben Maß erhalten blieb. Die Entwicklungszahlen von 2011 bestätigten dies. Schreiber
erläuterte den Geschäftsbericht des ersten Jahres der Gemeinschaft. Die Bilanzsumme stieg um 24,3
Millionen Euro oder 4,2 Prozent auf 607 Millionen Euro. Das Kreditwachstum mit 5,4 Prozent sowie das der
Kundeneinlagen mit 4,5 Prozent waren überdurchschnittlich. Für diesen Erfolg in kurzer Zeit sprach Schreiber
der weit überdurchschnittlichen Leistungbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein großes
Kompliment aus. Das Kernkapital betrage 33,8 Millionen und erstmals sei ein Betrag in einen „Fonds für
allgemeine Bankrisiken“ eingestellt worden. Der Jahresüberschuss betrage 2,5 Millionen Euro und damit mehr
als im Vorjahr. Eine Million werde den Rücklagen zugewiesen, denn die Stärkung der Rücklagen werde auch
in den kommenden Jahren oberste Priorität haben, sagte Schreiber. Dieser Bilanzgewinn ermöglichte eine
Dividendenausschüttung von satten sechs Prozent an die Mitglieder. Was den Geschäftsfluss der Bank
hemmen könne, seien die Einflüsse der Globalisierung, über die Vorstand Klaus Bowe berichtete. Weltweiten
Trends wie verschärftem Wettbewerb, einem historischen Zinstief, Inflationsrate und staatlichen
Reglementierungen stehe jedoch das Genossenschaftsmodell gegenüber, das nur seinen Mitgliedern
verpflichtet und an den Interessen dieser Personengruppe ausgerichtet sei.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Becker verlas den Prüfbericht, nach dem die Bank in allen Belangen gut
gewirtschaftet, alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten und mit Pflichtbewusstsein die Interessen der Kunden
vertreten habe. Er bescheinigte dem Vorstand eine ordnungsgemäße Geschäftsführung und einen sehr
positiven Jahresabschluss. Nicht verwunderlich, dass die Vertreter der 15 000 Mitglieder mit ihrer Bank hoch
zufrieden waren, Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig die Entlastung erteilten und dem Prüfbericht des
Aufsichtsrats zustimmten. Vier Mitglieder des Aufsichtsrates – Klaus Holzmüller, Edgar Geißler, Volker Heidt
und Christian Seitz – wurden einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Mit Freude begrüßte der
Vorstand die dreijährige Pauline Müller als das 15.000ste Mitglied und überreichte einen Spargutschein von
150 Euro.

Quelle: Gemeinde Weingarten

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