Energiewechsel

Weingarten: Verschiedene Bauanträge

Pressemeldung vom 25. Juli 2012, 11:07 Uhr

Ein Bauantrag betreffend das Anwesen Mozartstraße 13 wurde vom Gemeinderat mehrheitlich befürwortet.
Der Bauherr beabsichtigt, das bestehende Gebäude mit zwei Wohneinheiten und einer ehemaligen
Zahnarztpraxis in ein Drei-Familienhaus mit barrierefreien Wohnungen umzubauen.
Dazu ist an der Seite zur Mozartstraße ein Anbau geplant, der ein Treppenhaus mit Fahrstuhl geplant,
außerdem ein vorgelagerter Treppenaufgang sowie einer Rollstuhlrampe. Um einen barrierefreien Zugang
zum Dachgeschoss zu gewährleisten, ist es erforderlich, die laut Bebauungsplan maximale Traufhöhe des
Anbaus von 5,80 m auf 9,50 m zu überschreiten. Zugleich soll die Dachneigung, die laut Bebauungsplan 35°
beträgt, unterschritten werden. Für beides ist eine Befreiuung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes
erforderlich.
Die Räte wogen das Erscheinungsbild des sehr massiv wirkenden Baukörpers des Anbaus als nachteilig,
dagegen die Einrichtung von barrierefreien Wohnungen als gewünscht und positiv gegeneinander ab. Mit
zwei Gegenstimmen entschieden sie sich, dem Befreiungsantrag zuzustimmen. Bürgermeister Eric Bänziger
wies darauf hin, dass diese Bauweise, ein Gebäude mit Fahrstuhl zu erschließen, in Zukunft immer mehr
kommen werde.
Einstimmig befürwortet wurde ein Antrag auf Nutzungsänderung des Gebäudes Apothekenstraße 6. Der
ehemalige Schlecker-Laden soll in Räume für eine Physiotherapiepraxis umgebaut und umgenutzt werden.

Quelle: Gemeinde Weingarten

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