Energiewechsel

Weingarten: Ein Jahr Bundeswehrreform – Rente für Bufdis?

Pressemeldung vom 27. Juni 2012, 10:24 Uhr

Seit 1. Juli 2011 gibt es den freiwilligen Wehrdienst und den Bundesfreiwilligendienst (BFD).
Wer diese Dienste absolviert, profitiert davon bei der Rente, darauf weist die Deutsche
Rentenversicherung Baden-Württemberg hin.
Junge Frauen und Männer können seit 1. Juli 2011 einen freiwilligen Wehrdienst ableisten: Der
Grundwehrdienst, die sogenannte Probezeit, dauert sechs Monate und kann anschließend auf einen bis zu
17-monatigen zusätzlichen Wehrdienst verlängert werden. Wer diesen freiwilligen Wehrdienst leistet,
unterliegt dem Schutz der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Beiträge dafür zahlt der Staat. Die
Versicherung beginnt mit dem Tag des Diensteintritts und endet mit der Entlassung. Die Wehrdienstzeiten
werden vom Bundesamt für Wehrverwaltung elektronisch gemeldet. Dies geschieht über die persönliche
Rentenversicherungsnummer des Wehrdienstleistenden.
Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ersetzt den bisherigen Zivildienst und dauert mindestens sechs Monate,
maximal zwei Jahre. Eine Altersgrenze für BFD-Leistende gibt es nicht. Wer dort aktiv wird und keine
Altersvollrente bezieht, ist ebenfalls in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert und geschützt. Die
Beiträge zahlt ebenfalls der Staat. Als Beitragszeit berücksichtigt wird der Zeitraum vom Diensteintritt bis zum
Ausscheiden aus dem BFD. Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgabenmeldet die
maßgeblichen Zeiten ebenfalls über die persönliche Rentenversicherungsnummer an die Rentenversicherung.
Waisenrentenbezieher aufgepasst: Im Gegensatz zum bisherigen Zivildienst kann auch während des BFD
eine Waisenrente bis längstens zum 27. Lebensjahr weitergezahlt werden. Während Zeiten des freiwilligen
Wehrdienstes besteht jedoch auch zukünftig kein Anspruch auf Waisenrente.
Mehr Informationen zu dem Thema enthalten auch die kostenlose Broschüren „Freiwilliger Wehrdienst und
Rente“ sowie „Bundesfreiwilligendienst und Rente“. Sie können unter der Telefonnummer 0721 825-23888
oder über E-Mail (presse@drv-bw.de) bestellt werden. Im Internet (www.deutsche-rentenversicherung-bw.de)
stehen sie ebenfalls als PDF-Download zur Verfügung.
Mehr Informationen rund um das Thema Rente, Rehabilitation und Altersvorsorge gibt es bei der Deutschen
Rentenversicherung Baden-Württemberg, persönlich im Regionalzentrum Karlsruhe, über das kostenlose
Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg unter 0800 100048024 und im Internet
unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.

Quelle: Gemeinde Weingarten

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis