Energiewechsel

Weingarten (Baden): Wildwest beim Reitverein Weingarten

Pressemeldung vom 13. August 2013, 14:25 Uhr

Freunde des Westernreitens kamen am Wochenende auf dem Weingartener Reitplatz voll auf ihre Kosten.
Veranstalter waren Katja und Alfred Rinderknecht-Rath und es war ein Turnier unter dem Dach der Ersten
Westernreiter Union Deutschland (EWU). Dieser Verband ist der größte Westernreitverband in Deutschland
und Europa und bei ihren Turnieren sind Pferde aller Größen und aller Rassen startberechtigt. Der Reit-,
Fahr- und Zuchtverein Weingarten hatte sein Gelände und seine Infrastruktur zur Verfügung gestellt und die
Bewirtschaftung übernommen. Die Teilnehmer kamen von den Landesverbänden Baden-Württemberg,
Hessen und Rheinland-Pfalz. An beiden Tagen fanden Prüfungen in verschiedenen Stilarten und
unterschiedlichen Leistungsklassen statt wie beispielsweise „Western Pleasure“, „Reining“, „Western
Horsemanship“, „Senior Superhouse“ und mehr statt. Bei jeder Prüfung waren unterschiedliche Aufgaben
gefordert, die alle ihren Ursprung im tatsächlichen Wild-West-Alltag hatten. Auf dem Sandplatz war der
jeweilige Parcours aufgebaut. So war beispielsweise eine der Aufgaben, vom Pferd aus ohne abzusteigen ein
Gattertor zu öffnen, hindurchzureiten und zu schließen, zweifellos der Arbeit des Cowboys mit den
Rinderherden entsprungen. Oder über Stangen zu steigen, in ein „L“ aus Stangen hinein- und rückwärts
wieder herauszureiten oder über eine Brücke zu reiten. Gerade Letzteres war eine Vertrauensprüfung, denn in
der gefahrvollen Zeit des Wilden Westens war das Vertrauen zwischen Mensch und Tier von entscheidender
Bedeutung. Es kam niemals auf Zeit an, sondern stets auf eine harmonische Verbindung zwischen Pferd und
Reiter, die saubere Ausführung und die Körperhaltung des Pferdes. Je ruhiger und gelassener die Sache
ablief, je entspannter der Reiter im Sattel saß und das Pferd fast gar nicht dirigierte oder höchstens mit
winzigen Bewegungen des eigenen Körpers, desto freudiger und williger und im Endeffekt auch besser und
genauer ging das Pferd die vorgeschriebenen Schritte und desto höher fiel am Ende natürlich die Punktzahl
aus. Ein Übriges tat die Kleidung der Reiter und Reiterinnen, die größtenteils perfekt an die Zeit im Wilden
Westen erinnerte, und somit auch optisch einen besonderen Reiz bot. Bei herrlichstem Sommerwetter und
einer vorzüglichen Organisation durch den Reit-, Fahr- und Zuchtverein, der in Sachen „Turnier“ große
Erfahrungen vorweisen kann, bot das Turnier auch für Zuschauer, die keine Experten waren, eine interessante
Abwechslung.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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