Energiewechsel

Weingarten (Baden): Vom Dreieckstuch zum Pulsoxymeter

Pressemeldung vom 6. August 2013, 14:40 Uhr

Wie spannend Erste Hilfe sein kann, erlebten 25 Kinder beim Ferienspaßnachmittag des DRK. „So viele
konnten wir verkraften, Interesse gezeigt hatten noch viel mehr“ sagte die Jugendleiterin Susanne Müller.
Froh, dass ihr Team in jüngster Zeit einige Verstärkung erfahren hatte, hatten die Jugendrotkreuzler fünf
Stationen aufgebaut, an denen die Jungen und Mädchen ab sechs Jahren Erste-Hilfe-Übungen erlernen, ein
paar Kniffe für den Erstfall mitnehmen, Spiele spielen, viele Fragen stellen und alles Spannende erfahren
konnten, was sie schon immer einmal wissen wollten. Die erste Station, geleitet von Susanne und Clarissa,
galt dem Dreieckstuch. Der Klassiker, leicht zur Hand zu haben und universell einsetzbar. Schon etwas
kniffliger wurde es bei Elina und Jon. Hier war ein Fingerkuppenverband anzulegen. Jule und Pia brachten
den Ferienspäßlern die stabile Seitenlage bei (die man auch für den Führerschein beherrschen muss) und Iris,
Laura und Jan übten die fünf „W-Fragen“ ein, das „Eselsbrückchen“, um einen Notruf richtig abzusetzen: „Wo?
Was ist passiert? Wie viele Verletzte? Welche Verletzungen? Warten auf Rückfragen!“ Marc, der älteste im
Team und schon seit einiger Zeit im Einsatz bei der Notfallhilfe, erklärte zusammen mit Sebastian den Inhalt
des Notfallrucksacks und was nicht hygienisch steril bleiben musste und nicht verpackt war, durfte aus
nächster Nähe betrachtet werden: Beatmungsbeutel, Stethoskop, Blutdruckmessgerät oder Pulsoxymeter.
„Wir machen diesen Ferienspaß sehr gerne und freuen uns, dass so viele gekommen sind“, sagte Susanne.
„Vom letzten Ferienspaß sind ein paar hängen geblieben. Vielleicht klappt es diesmal wieder, wir brauchen
ständig neue Helfer.“

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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