Energiewechsel

Weingarten (Baden): Streiche an Halloween bringen eigentlich nur Ärger

Pressemeldung vom 28. Oktober 2014, 14:33 Uhr

Seit den 90er Jahren wird auch in Deutschland Halloween gefeiert werden. Der Gruselspaß aus den USA findet hier reichlich Anhänger. Unbedingt dazu gehört eine angesagte Verkleidung mit viel Horror-Blut-Schminke, schwarzen Augenringen und ähnliches. Geister, Hexen, Dämonen sind die Vorbilder und der Fantasie sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Halloween-Parties gibt es in vielen Gaststätten und Diskotheken in Karlsruhe, wobei die Veranstaltungen einem Vorgriff auf Fasnacht ähneln. Ganz entfernt nur noch zum früheren Brauch der Kinder, von Tür zu Tür zu gehen und um Süßigkeiten zu betteln, gehören mittlerweile die Streiche. Sollte ein Geizhals, der keine Süßigkeiten herausrücken wollte, bestraft werden, so wird heute aus einem Streich schnell eine handfeste Sachbeschädigung ohne jeden sinnvollen Hintergrund. Hauswände mit Eiern zu bewerfen oder ein Auto mit Rasierschaum einzusprühen, ist nicht witzig. Die klebrige Substanz ist nur sehr schwer und im schlimmsten Fall gar nicht mehr restlos zu entfernen. Das macht Mühe, Ärger und Kosten. Und vor allem ist die „Strafaktion“ völlig sinnlos, wenn der Betreffende gar nicht gefragt wurde, ob er Süßes hat. Für derartige Aktionen ist kein Verständnis aufzubringen, sie sind einfach nur eklig und lästig. Eltern sollten das ihren Kindern vermitteln und in diesem Sinne auf sie einwirken.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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