Energiewechsel

Weingarten (Baden): Späte Heimniederlage gegen den TV Spöck

Pressemeldung vom 22. Oktober 2013, 11:40 Uhr

Aufstellung: Hafemann – Beckmann (Frescher), Stich, D. Fritscher (C), Spitalny – Biel, Schaber – Dittes, Daferner, Weber – Merz (S. Fritscher) Tore: 0:1 Schmidt (30.), 1:1 Merz (70.), 1:2 Reiter (80.) Die Niederlage gegen Kirchfeld wollten die Jungs von Andreas Augenstein gegen den TV Spöck vergessen machen. Im Waldstadion begannen die Gäste aus Stutensee druckvoller und übernahmen schnell den Großteil der Spielanteile. Die Platzherren hatten Probleme, in das Spiel zu finden und Zugriff auf Ball und Gegner zu bekommen. In der ersten Viertelstunde hatten die Gäste durch Schmidt bereits die erste Riesenchance, doch Philipp Stich konnte im letzten Moment noch zum Eckball klären. Bereits im Spielaufbau produzierten die FVgg-Akteure unnötige Abspielfehler und bauten die zuletzt harmlosen Spöcker auf. Die Anhänger der rot-schwarzen sahen keine Torchance ihrer Elf, während sich der TV weiter annäherte und Weingartens Schlussmann Sascha Hafemann peu a peu stärker beschäftigte. Nach einem frühen Ballverlust in der eigenen Hälfte startete Spöck einen schnellen Gegenangriff und hebelte die FVgg-Defensibe mit einem tödlichen Pass auf. Schließlich verwertete Schmidt aus abseitsverdächtiger diesen Angriff zum 0:1. Die deutliche Überlegenheit der Gäste schlug sich nun auch im Ergebnis nieder und die Augenstein-Elf war nun zum Handeln gezwungen. Die Laufleistung und das taktische Verhalten der Weingartener reichte nicht aus, um noch vor der Halbzeit zurück zu schlagen. Kurz vor dem Pausenpfiff besaß Björn Beckmann nach einem Eckstoß die einzige Einschussgelegenheit für Weingarten, doch es blieb beim knappen Rückstand für die Heimmannschaft. Im Laufe des zweiten Durchgangs gelang es der Augenstein-Truppe, kämpferisch ins Spiel zurück zu finden. Defensiv blieben die Gastgeber aber sehr unsicher und ließen den Spöckern zu viel Platz zur Entfaltung. Mit viel Leidenschaft und Einsatzfreude hielt die Fussballvereinigung die Gelegenheit am Leben, diesem Spiel noch etwas Zählbares abzugewinnen. Etwa zwanzug Minuten vor Spielende gelang den Hausherren der beste Spielzug des Tages. Nachdem Marco Daferner zwei Gästeverteidiger stehen ließ, fand sein Pass den bislang nahezu chancenlosen Marvin Merz, der den Ausgleich markierte. An diesem Tage wäre für Weingarten dieser Phnkt das höchste der Gefühle gewesen, doch die Hausherren wollten in den Schlussminuten zu viel und wurden deshalb eiskalt ausgekontert und durch Reiters 1:2 bestraft. Die zweite Niederlage in Folge ist nicht nur einigen Verletzten geschuldet. Trotz viel Einsatz und einem großen Zusammenhalt vergaß die FVgg in den entscheidenden Situationen zusammen zu verteidigen und verschlief überdies die komplette erste Hälfte.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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