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Weingarten (Baden): Seniorennachmittag der Gemeinde ausgerichtet vom Bürger- und Heimatverein und den Landfrauen

Pressemeldung vom 3. November 2015, 14:40 Uhr

„Wir wünschen Euch einen wunderschönen Nachmittag!“ Der freundliche Zuruf von Margarete Schaufelberger, Vorsitzende des Landfrauenvereins, und Roland Felleisen, Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, traf ins Schwarze. Ein buntes und vielseitiges Programm bot den Seniorinnen und Senioren, die auf Einladung der Gemeinde in die Walzbachhalle gekommen waren, heitere und ansprechende Unterhaltung, organisiert von den beiden Jubiläumsvereinen. Bürgermeister Eric Bänziger, der an jedem Seniorennachmittag zugegen ist, hatte Informationen aus der Einwohnerstatistik mitgebracht: Zum ersten Mal dabei sei heute der Jahrgang 1945. 70 Jahre alt seien 1636 Bürger, 637 seien 80, 106 seien 90 Jahre alt und einer, Siegfried Eschbach, 100 Jahre alt. 2014 zählte das Standesamt 98 Geburten und 113 Sterbefälle, 596 Bürger seien weggezogen und 572 zugezogen. In Weingarten seien derzeit sehr viele Projekte am Laufen, berichtete er weiter, aber alles trete in den Hintergrund vor der gewaltigen Aufgabe, die kommenden Flüchtlinge aufzunehmen. Bis Ende nächsten Jahres solle sich Weingarten auf rund 500 Asylbewerber einstellen. Das bedeute für die Gemeinde, dass sie für 7,5 Millionen € Gebäude kaufen oder bauen müsse. Er sei sehr glücklich über die Unterstützung durch den Freundeskreis Asyl. Die Menschen werden eine andere Kultur mitbringen und sie werden zum größten Teil bleiben, also müssten sie integriert werden. Jeder Weingartner, der sich ihrer annehme, sei wichtig. Das reichhaltige musikalische Programm bestritten Erich Meier an der Konzertzither, Kalle Hamsen an der Gitarre, Karl-Heinz Hettler mit Seemannsliedern und das Publikum selbst mit gesungenen Liedern. Tanzschritte aus vergangenen Jahrhunderten zeigte die Tanzgruppe des Bürger- und Heimatvereins gemeinsam mit dem Volkstanzkreis Karlsruhe. Den Bogen zur übernächsten Generation bildeten die Kinder des Kindergartens Waldbrücke, die fröhlich und mit viel Bewegung das „Fliegerlied“ aufführten. Die Landfrauen gaben einen sportlichen Rap zum Mitmachen zum Besten und wer Hans Ziegler aus der Jöhlinger Straße wirklich war, wusste man spätestens nach Klaus Geggus Geschichten. Ursula Lauber weckte Erinnerungen an „die Großmutter“ und Roland Felleisen sprach über „unsa Muddersprooch“. Ein köstliches Kuchenbuffet der Landfrauen und ein Gläschen Wein aus der Hand der beiden Weinhoheiten rundeten den Nachmittag vorzüglich ab.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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