Energiewechsel

Weingarten (Baden): Senioren-Zentrum „Haus Edelberg“ in Weingarten unter neuer Leitung

Pressemeldung vom 26. November 2013, 14:31 Uhr

Seit dem 1. November steht das Senioren-Zentrum „Haus Edelberg“ in Weingarten unter neuer Leitung.
Kerstin Hartmann, 43 Jahre, bringt in diesem Bereich große Erfahrung mit. Ursprünglich aus dem
kaufmännischen Berufsfeld kommend, war sie lange Jahre in der Hauptverwaltung der Edelberg-Häuser in
Karlsruhe tätig. Sie hat den strukturellen Aufbau aller 13 Häuser begleitet, war zuständig für den technischen
Einkauf und die Investitionsplanung sowie an der Baubetreuung und der Qualitätssicherung beteiligt. In einem
anschließenden Fernstudium hat die Mutter von vier Kindern die Ausbildung zur Heimleiterin absolviert und
schließlich die Hausleitung des Senioren-Pflegestifts Haus Edelberg in Karlsruhe-Grünwinkel voll
verantwortlich übernommen. Diese hat sie jetzt noch kommissarisch inne, wird sie aber ab dem 1. Dezember
ihrem Nachfolger übergeben und dann voll und ganz für Weingarten „da sein“.
Sie betrachtet es von Vorteil für ihre Position, nicht ausschließlich aus der Pflege zu kommen. So orientiert sie
sich an den Bedürfnissen der Bewohner und andererseits an denen der Mitarbeiter, wodurch sich kreative und
konstruktive Ansätze entwickelten, sagt sie selbst.
Die vakant gewordene Hausleitung in Weingarten hat Kerstin Hartmann mit viel innerer Skepsis und noch
mehr empathischem Engagement übernommen. Sie möchte das Haus im übertragenen Sinne „in den Ort
zurückbringen“, nicht länger „die da draußen“ sein, den Begriff „Dienstleister“ wieder lebendig werden lassen,
kurzum, mit Herz und Leidenschaft unbürokratisch auf kurzem Weg lösungsorientiert arbeiten.
Für das Senioren-Zentrum Haus Edelberg Weingarten hat sie sich einige Neuerungen vorgenommen.
Zunächst baulicher Natur: Der Speisesaal soll komplett renoviert werden, neue Vorhänge und neues Mobiliar
erhalten. Wo noch Teppichböden vorhanden, sollen diese gegen pflegeleichte, hygienische Bodenbeläge Zug
um Zug ausgetauscht werden. In einem zweiten – aber gleichwertigen – Schritt, sollen die Bewohner des
behüteten Bereichs im Obergeschoss mehr einbezogen werden. So soll beispielsweise für die
Erinnerungsarbeit eine Kneipe im Stil der Jugendjahre der Bewohner eingerichtet werden, oder Fühlstraßen
die Sensibilität von Haut und Gehirn trainieren helfen.
Für das ganze Haus möchte Kerstin Hartmann eine Kooperation mit dem Kindergarten „Höhefeldstrolche“
anbahnen, ein erstes Mal wird dies ein gemeinsames Plätzchenbacken sein. Sie will die Musikvereine
ansprechen und beispielsweise bei der Leistungsschau im April 2014ihre Senioren aktiv einbeziehen. Das
könnte in Form eines Rollator-Probefahrens oder ähnlichem sein.
Hinter allem fordert Kerstin Hartmann Engagement und Leidenschaft. Wer diesen Beruf nicht mit ganzem
Herzen angehe, sei fehl am Platz, ist ihre Einstellung. Das Wohlergehen der Bewohner müsse den
Mitarbeitern täglich neue Motivation sein, das entspreche auch der Philosophie des Hauses. Sie ist sich ihres
eigenen hohen Anspruchs bewusst, aber auch des Anspruchs, der an sie als Ortsansässige herangetragen
wird.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis