Energiewechsel

Weingarten (Baden): Mit Spaß und Tempo in die Hüpfburg

Pressemeldung vom 6. September 2016, 16:53 Uhr

Zum siebten Mal ging das beliebte „Köpfle-Rennen“ am Katzenberg, veranstaltet von der EC-Jugend der Liebenzeller Gemeinschaft am Wochenende über die Bühne, besser gesagt, den Berg hinunter. Eine rund 300 Meter lange Steilstrecke mit einer Kurve und einer Strohballenschikane galt es zu bewältigen. Wie auch in den letzten Jahren waren die „Downhill-Chaoten“ um Markus Wagner aus Jöhlingen das professionellste Team. Mit rund 30 der kleinen Fahrzeuge im Gepäck waren Frank Schwabe, Markus Wagner, Fabian Wagner, René Wornest und Sven Ludewig angereist, um zu gewinnen. Sie waren in allen Klassen vertreten. Schon in der Amateurklasse ereigneten sich rasante und spektakuläre Fahrten. Wornest verlor ein Rad, rannte zu Fuß durchs Ziel, war aber trotzdem ausgeschieden. Heiko Geigle, zum ersten Mal dabei, fuhr ein scharfes Tempo, lag auch das eine oder andere Mal zurück, holte auf und rettete die Silbermedaille mit einem Husarenritt über die Ziellinie und einem Kopfsprung in die Hüpfburg. Markus Wagner wurde in diesem Rennen Dritter und Joachim Künzler aus Weingarten Erster. Das ganze Event war hervorragend organisiert: eine Kamera übertrug den oberen Teil der Strecke auf Leinwand, so dass die Zuschauer im Zielbereich alles genau verfolgen konnten. So mancher blieb an der Strohballenschikane zunächst hängen, aber es passierte nichts Ernstes. „In all den Jahren ist nur ein einziger schlimmer Sturz passiert“, sagte Carolin Richter vom diensttuenden Roten Kreuz. „Die Gemeinde hat die Strecke noch eigens ausgebessert und frisch asphaltiert“, bedankte sich David Metzger. Die Fahrer werden mit einem Shuttleauto zum Start gebracht, die Strecke ist gut gesichert, das Publikum versorgt und verpflegt. Doch trotz allem ist man vor Pannen nicht gefeit. Die Stromversorgung der aufblasbaren Hüpfburg machte schlapp und legte den Betrieb für eine halbe Stunde lahm. Das nutzte die junge Band „Endless second“, die über ein eigenes Stromaggregat verfügte, für einen Auftritt mitten auf dem Asphalt. In der Fun-Klasse waren die Downhillchaoten unter sich. „Hier geht es um das originellste und witzigste Gefährt“, erklärte David Metzger und was gezeigt wurde, war sehenswert: Wagner als „Fred Feuerstein“ auf einem Bobbycar als steinzeitliches Fahrzeug und Wornest, Ludewig und Frank Schwabe auf einem unnachahmlichen selbstgebauten Trike: Drei Bobbycars waren mit stählernen Achsen verbunden und ein Bierkasten als Batteriehalter dazwischen. Diese Batterie war allerdings kein Antrieb, sondern speiste eine mehrteilige Fanfare, um das eigenwillige Trio schon von weitem anzukündigen. Bild: Heiko Geigle katapultiert sich mit rasanter Fahrt in die Hüpfburg und erreicht die Silbermedaille der Amateurklasse.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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