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Weingarten (Baden): Hochhäuser, Historie und Palmen – der Gesangverein Frohsinn unterwegs in Frankfurt am Main

Pressemeldung vom 10. September 2013, 12:52 Uhr

Durch Blitz und Donner wurden die Ausflügler des Gesangvereins Frohsinn am vergangenen Samstag, 7.
September, geweckt. Frühmorgens bestiegen über 70 Mitglieder und Freunde des Frohsinn den Bus. Nach
der traditionellen Brezelpause, direkt hinter der Paulskirche in Frankfurt, begann das Kulturprogramm in Form
eines geführten Stadtrundgangs. Dabei erfuhren wir rund um den Römerberg viel Wissenswertes über die
Stadt Frankfurt: Im Kaiserdom St. Bartholomäus wurden zehn Kaiser gekrönt; der Deutsche Fußball-Bund hat
seinen Sitz in Frankfurt, deshalb werden die erfolgreichen Fußballmannschaften (auch die Frauenmannschaft)
auf dem Balkon des Römers empfangen; der Römer heißt so, weil der frühere Besitzer ein Kaufmann mit
Handelskontakten in Rom war; Frankfurt war bereits im Mittelalter eine Messestadt mit wichtigen Privilegien;
die Hälfte des Stadtgebiets wird von Wäldern und Grünanlagen eingenommen; die Paulskirche wird als eine
der Wiegen der deutschen Demokratie angesehen, wo sich im Jahr 1848 die ersten Parlamentarier trafen; und
so weiter – erstaunlich, wie wenig über die mit fast 700.000 Einwohnern und über 300.000 Berufspendlern
größte hessische Stadt bekannt ist.
Bei der anschließenden Stadtrundfahrt bekamen wir noch Goethes Geburtshaus, die Haupt- und die
Konstablerwache, den Eschenheimer Turm, die zahlreichen Banken-Hochhäuser und den Westend-Bezirk mit
seinen Villen vom Bus aus zu sehen und vielfältige Informationen dazu. Unser Busfahrer Volker konnte seine
Fahrkünste (auch im Rückwärtsgang!) mehrfach unter Beweis stellen, da zahlreiche Straßen aufgrund von
Veranstaltungen kurzfristig gesperrt worden waren.
Zur Erholung stand anschließend ein Nachmittag im Palmengarten auf dem Programm, glücklicherweise bei
bestem Spätsommerwetter. Die Gewächshäuser mit tropischen, subtropischen und subantarktischen Pflanzen
beeindruckten durch Artenvielfalt und gärtnerische Gestaltungskunst. Auch kulinarische Genüsse kamen in
dem Café am Palmengarten nicht zu kurz.
Abends schließlich kehrten wir in eine Äppelwoi-Wirtschaft im Stadtteil Sachsenhausen ein. Bei deftigen
Speisen wie Haxen, Handkäse und Grüner Soße und Äppelwoi aus riesigen Steingut-Bembeln genossen alle
den sonnigen Abend. Die Rückfahrt verlief reibungslos, bei Bruchsal empfing uns ein kleines Feuerwerk, und81/137
alle kamen müde, aber zufrieden an der heimischen Walzbachhalle an.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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