Energiewechsel

Weingarten (Baden): Grandioses Abschlusskonzert der Weingartner Musiktage

Pressemeldung vom 28. Oktober 2014, 14:39 Uhr

Dank an alle Helfer und Sponsoren

Mit einem grandiosen und glänzenden Abschlusskonzert gingen die diesjährigen Weingartner Musiktage und der Wettbewerb im Fach Querflöte zu Ende. Mit minutenlangem prasselndem Beifall würdigte das Publikum in der vollbesetzten evangelischen Kirche den Preisträger des neunten Sparda Classic Award, der dieses Mal einem Italiener zufiel. Samuel Casale, 20 Jahre jung und Student an der Musikhochschule Straßburg hatte nicht nur die Jury, sondern mit hoher Übereinstimmung auch das Publikum überzeugt. Hans Hachmann hatte traditionell den Vorsitz der Jury inne und moderierte das Programm. Das Flötenkonzert D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozert, KV 22, erster und zweiter Satz bis Takt 50 war die erste, eine Ballade des Schweizer Komponisten Frank Martin die zweite Pflichtaufgabe, die alle drei Finalisten zu spielen hatten. Begleitet wurden sie vom Kammerorchester der Weingartner Musiktage unter der Leitung von Pierre Hoppé. In der darauffolgenden Kür war dann ein zeitgenössisches Werk zu interpretieren, das zwar frei wählbar war, aber „zeigen sollte, wie Querflöte heute klingen kann“. 13 Teilnehmer aus zehn Nationen waren insgesamt zum Wettbewerb angetreten. Neben Samuel Casale hatten der 20jährige Olivier Girardin aus Bordeaux (Frankreich) und die am Ende Zweitplatzierte 22jährige Johanna Schwarzel von der Musikhochschule Stuttgart das Finale erreicht. Keine Frage, dass alle drei handwerklich perfektes Spiel zeigten, es konnte nur noch um die persönliche Ausstrahlung gehen. Keiner der beiden anderen vermittelte dem Publikum so intensive Freude an der Musik, keiner verstand es besser, dem glänzenden jubilierenden Gehalt der anspruchsvollen und emotional ansprechenden Komposition auf der Flöte besser gerecht zu werden. Casale war Spielfreude pur, er kommunizierte mit dem Orchester, und lebte die Musik voller Hingabe und Intensität. Nach dem Vortrag der Ballade in derselben Reihenfolge folgte die Pause und die Abstimmung. Martin Hettich, Vorstandsvorsitzender des Hauptsponsors Sparda Bank dankte dem Publikum für seine zahlreiche Beteiligung, der Künstler Willi Gilli überreichte dem Sieger die von ihm geschaffene Skulptur. Seit 34 Jahren habe sich das Festival stetig weiterentwickelt, sagte Hettich rückblickend. Sein Reiz liege an den außergewöhnlichen Orten, an denen Musik stattfinde und die das Festival innovativ und jedes Jahr aufs Neue überraschend machten. Mit Jazz, Klassik und 3D-Raumklang sei eine große Vielfalt zu erleben gewesen. In dieses Umfeld eingebettet sei der Sparda Classic Award, dessen Wettbewerbskonzept, Studierende zu fördern, dem Genossenschaftsgedanken der Sparda Bank und insbesondere ihrer Stiftung Kunst und Kultur entspreche. „15 aufregende Tage liegen hinter uns“ resümierten die Vorsitzenden der Weingartner Musiktage Thomas Jehle und Stefan Burkhardt. Es seien herausragende Konzert mit Inspiration gewesen, die nur durch die Unterstützung zahlreicher Sponsoren möglich geworden sei. Die beiden nahmen den Anlass wahr, nicht nur den Sponsoren – allen voran der Sparda Bank – zu danken, sondern auch den zahlreichen Helfern, die hinter den Kulissen, jeder in seinem Bereich, einen tollen Job gemacht hatten. Dann wurde die langjährige Organisatorin Anca Vulpe herzlich verabschiedet. Sie wird die Weingartner Musiktage verlassen und sich einer neuen Herausforderung zuwenden. „Wir sind stolz auf dieses Festival“, sagte Bürgermeister Eric Bänziger. Es sei der Initiative vieler und vor allem Reinhold Friedrichs zu verdanken, der dieses Festival zum Leben erweckt habe. Die neue junge Vorstandschaft habe ihr erstes Jahr mit Bravour bestanden. Die Gemeinde werde dieses hochkarätige Festival weiterhin finanziell und logistisch unterstützen

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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