Energiewechsel

Weingarten (Baden): „Ferienreporter“ bei der Druckerei Gablenz

Pressemeldung vom 11. März 2014, 15:02 Uhr

Am 5. März waren Sofie, Max, Mael, Elisabeth, Ann-Sophie, Mia, Luca, Luca-Joel, Jule und Marie sowie die
beiden „Fotografen“ Lucie und Jorias die „Reporter aus der Ferienbetreuung“. Mit ihren beiden Betreuerinnen
haben die 12 Kinder die Druckerei Gablenz besichtigt, haben sich Notizen gemacht, Fotos nach
professionellen Regeln angefertigt und hinterher das Ganze in einer „Redaktionssitzung“ verarbeitet. Peter
Stumpf, ein Mitarbeiter der Druckerei, hat die Sechs- bis Zehnjährigen begrüßt und ihnen die Arbeitsabläufe
von A bis Z erklärt. „Die Kinder waren sehr aufmerksam und haben genau zugehört und sich sehr diszipliniert
verhalten“, lobte Betreuerin Rita Häcker ihre Schützlinge. Auch die Äußerungen der Kinder bestätigten den
erfolgreichen Tag. „Herr Stumpf hat sehr gut und verständlich erklärt“, sagte die Viertklässlerin Ann-Sophie.
Sie hätten auch Fragen stellen dürfen. Nacheinander reflektieren die Kinder, was sie gesehen haben, wobei
sie durchaus die entsprechenden Fachausdrücke anwenden, beispielsweise, dass das, was mit E-Mail am PC
ankommt, in der „Vorstufe“ landet. Jetzt wissen die Kids, dass dort alle Texte – egal ob das Amtsblatt mit
mehreren Tausend Exemplaren, Glückwunschkarten, Kalender oder Visitenkarten in geringer Auflage –
vorbereitet werden. Noch ist nichts zum Anfassen, alles ist noch papierlos. Auch wie im zweiten Schritt die
Inhalte der Druckseiten – Texte oder Fotos – direkt an die Druckzylinder gesendet werden, ist bereits für die
Grundschüler nachvollziehbar. Jetzt kommt Farbe ins Spiel: Gelb, Blau, Rot (in der Fachsprache „Magenta“)
und Schwarz. Zuletzt wird in einer weiteren Maschine die Zeitung geschnitten, gefalzt und ausgeworfen.
Schlussendlich werden die Exemplare gebündelt und für die Austräger bereit gestellt. Beeindruckt waren die
Kinder aber nicht nur von dem Lärm der Maschinen, dem Geruch nach Öl und Farbe, sondern am meisten von
dem noch im Entstehen begriffenen Produkt „Turmberg-Rundschau“. Rita Häcker hatte zur Vorbereitung für
die Gruppe ein paar ältere Ausgaben der Turmberg-Rundschau mitgebracht und jedes einzelne Kind habe in
dem Blatt irgend etwas entdeckt, wozu es einen Bezug hatte, sei es eine Person, ein Verein oder eine
Veranstaltung, an der es teilgenommen habe. Sie selbst habe sich sehr gefreut, dass die Kinder die
Möglichkeit gehabt hätten, den Betrieb unter dem laufenden Arbeitsprozess zu sehen, das sei doch etwas
Besonderes. Vielmals bedanken wollen sich Kinder und Betreuerinnen bei Frau Gablenz für den
zuvorkommenden und gastlichen Empfang mit Schreibblock und Brezeln.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis