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Weingarten (Baden): Exkursion nach Mosbach

Pressemeldung vom 26. Mai 2015, 14:26 Uhr

Zu einer weiteren Exkursion „Den Kraichgau kennenlernen“ lädt der Heimatverein Kraichgau Interessierte und Mitglieder am Samstag, 30. Mai, nach Mosbach ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr ist beim Parkplatz von „Netto“ westlich der Bahnlinie, nahe beim Café Ludwig. Dort besteht nach der Führung auch die Möglichkeit sich zum Gedankenaustausch zu treffen. Unser Beiratsmitglied Markus Wieland, der nicht nur in Mosbach am Nikolaus-Kistner-Gymnasium unterrichtet, sondern auch im Heimatverein Mosbach Vorsitzender und Schriftleiter ist, wird uns die alte Oberamtsstadt – auch für die ehemals pfälzischen Gemeinden bis zur Elsenz – vorstellen. U. a. geht es zum Schloss der Pfalzgrafen, der Stiftskirche, dem Palm’schen Haus, vorbei an den ehemaligen Amtsgebäuden und der Gutleutkapelle mit ihren bekannten Wandmalereien bis zum Judenfriedhof und weiteren Sehenswürdigkeiten. Die Anfänge des Mosbacher Schlosses reichen womöglich bis in die Stauferzeit zurück. Das Schloss existierte also schon bevor Otto I. Mosbach zur Residenz erhob. Mehrfach diente es den Heidelberger Kurfürsten als Zufluchtsort vor Seuchen. Heute ist leider nur noch ein kleiner Teil des Schlosses erhalten geblieben. Die gotische Stiftskirche ist eine Simultankirche. Die ältesten erhaltenen Bauabschnitte der Kirche werden auf die Zeit um 1370 datiert. Die simultane Nutzung hielt über 200 Jahre bis 1935 an, als die neue katholische Pfarrkirche St. Cäcilia – ein Bau des bedeutenden Sakralbau-Architekten Hans Herkommer – etwas oberhalb des alten Stadtkerns errichtet wurde. Am Marktplatz steht neben dem Rathaus unter anderem das Palm’sche Haus, ein 1610 erbautes Fachwerkhaus, das als Wahrzeichen der Stadt gilt und eines der schönsten Fachwerkhäuser Süddeutschlands ist. Besonders zu erwähnen der Neidkopf am Eckpfeiler des Hauses. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Gutleutanlage bestehend aus Gutleuthaus, Elendhaus und Gutleut-Kapelle beim Friedhof sowie das Alte Hospital, das Haus Kickelhain und der Klostergarten.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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