Energiewechsel

Weingarten (Baden): Baufortschritt im Kindergarten Waldbrücke

Pressemeldung vom 27. August 2013, 14:12 Uhr

Der Kindergarten Waldbrücke wird derzeit umgebaut und erweitert. Nach Fertigstellung wird er, nach Auskunft
des stellvertretenden Hauptamtsleiters Mario Illmann, insgesamt 65 Plätze in drei Gruppen, alle im
Ganztagesbereich, bieten. Damit reagiert die Gemeinde Weingarten auf den ständig steigenden Bedarf an
Betreuungsplätzen. Nachdem im Mai der Grundstein gelegt wurde, ist mittlerweile der Hochbau in
Holzbauweise schon fortgeschritten.
Der Kindergarten am Forlenweg besteht aus einem sehr alten Gebäude aus den 60er Jahren und einem
mittlerweile auch schon in die Jahre gekommenen Erweiterungsbau. Der Verbindungsbau zwischen den
beiden bestehenden Häusern, der vorher den Eingangsbereich darstellte, wurde bereits abgerissen. An seine
Stelle tritt der Erweiterungsbau mit zwei Stockwerken, der den Eingangsbereich wesentlich vergrößert, sich
aber ansonsten im wesentlichen in den rückwärtigen Bereich des Grundstücks Richtung Wald erstreckt. Die
Architektin des beauftragten Planungsbüros, Lena Bedal, erläuterte die Räumlichkeiten, die durch die
montierten Holzwände schon im Einzelnen erkennbar sind. Im Erdgeschoss befindet sich ein geräumiger
Speisesaal und eine angrenzende Küche, in der die angelieferten Speisen wieder erwärmt werden, außerdem
Sanitärräume und ein Technikbereich. Im oberen Stockwerk entstehen zwei Gruppenräume jeweils mit
Schlafmöglichkeit, ein Intensivraum und ein Personalbereich mit Besprechungsraum und Teeküche sowie
ebenfalls ein Sanitärbereich. Stahlträger an der Außenwand des Altbaus übernehmen die Deckenauflage für
das Obergeschoss. In der kommenden Woche werden im von der Straßenseite aus linken Bestandsgebäude
die Fenster aus- und neue Holz-Alu-Fenster eingebaut. Im vorderen Bereich ist der Rohrleitungsgraben offen,
der die Wasser- und Stromleitungen aufnimmt und der die Verbindung zwischen dem separaten Heizhaus
und Gebäude hergestellt. „Das Heizhaus“, erklärt die Architektin, beherbergt die Holzpelletsheizanlage und
wird mit einer Holzfassade verkleidet. Es wurde darum ausgelagert, weil der Keller für eine technische Anlage
zu feucht und darum ungeeignet sei. Außerdem bedeute die Lage des Heizhauses im vorderen Bereich des
Grundstücks unmittelbar neben der Straße auch eine unproblematische Anlieferung des Heizmaterials. Auf die
Frage nach der Fertigstellung meint die Architektin „bis Januar oder Anfang Februar“. Das älteste Gebäude
des Ensembles, das noch den Kirchenraum beherbergt, wird erst nach Fertigstellung des Anbaus abgerissen.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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