Energiewechsel

Weingarten (Baden): Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik am 26.08.2013

Pressemeldung vom 3. September 2013, 14:57 Uhr

Vergabe von Lüftungsarbeiten im Kiga Forlenweg
Der Gemeinderat weilt noch im Urlaub, darum vergab der Ausschuss für Umwelt und Technik aufgrund der
Lieferzeiten des Materials die Lüftungsarbeiten am Kindergarten Forlenweg. Den Zuschlag erhielt der
günstigste Bieter, eine Stutenseer Firma, zum Preis von rund 51.000 Euro. Der Kostenansatz habe bei
64.000 Euro gelegen, berichtete Bürgermeister Bänziger. Insgesamt betrage die Abweichung zwischen
Planansatz und bisheriger Kosten nur 1 %, was eine sehr genaue Kalkulation bedeute. Ausgeschrieben
waren dezentrale Lüftungsaggregate zum Be- und Entlüften der intensiv genutzten Gruppenräume. Alle vier
Weingartener Firmen hatten aus Kapazitätsgründen kein Angebot abgegeben. Auf Nachfrage von Hans-Martin
Flinspach, ob nicht Lüften über die Fenster möglich sei, erklärte der stellvertretende Bauamtsleiter Udo
Schneidewind, es sei Standard an Schulen und Kindergärten, aus energetischen Gründen in den
Wintermonaten nur über eine Lüftungsanlage zu belüften. Über die Fenster zu lüften, sei nur in den
Sommermonaten möglich.
Keine Zustimmung zu großflächiger Werbetafel
Den Bauantrag einer auswärtigen Firma auf Errichtung einer doppelseitigen Großflächenwerbetafel zum
Zweck wechselnder Plakatwerbung hat der AUT einstimmig abgelehnt. Die knapp vier Meter breite und knapp
drei Meter – einschließlich Stützen – rund vier Meter hohe Tafel sollte in der Ringstraße bei der Danziger
Straße freistehend quer zur Straße angebracht werden. Bürgermeister Eric Bänziger sah dadurch „das
Ortsbild verunstaltet“ und das Gremium folgte ihm in dieser Ansicht.
Werbeanlage an Firma Geggus genehmigt
Keine Bedenken hatte das Gremium dagegen, dem Bauantrag auf Anbringung einer Werbeanlage einer
Weingartener Firma zuzustimmen. Die Firma Geggus E-M-S errichtet zurzeit eine neue Lagerhalle auf ihrem
Grundstück und der Schriftzug mit Logo soll in den Maßen 6,50 auf 1,20 Meter am Gebäude angebracht
werden.
Befreiungsantrag Ricarda-Huch-Str. 11 genehmigt
Ein Befreiungsantrag der maximalen Wandhöhe um 55 Zentimeter und der maximalen Firsthöhe um 25
Zentimeter für ein privates Bauvorhaben im Bruch östlich löste bei den Mitgliedern des AUT fast eine
Grundsatzdiskussion aus. „Wenn der Nächste noch einmal 20 Zentimeter mehr will, wo führt das dann hin?“31/120
fragte Fritz Küntzle (CDU). „Wir haben schon Befreiungen erteilt, aber neue wollen wir nicht mehr“ sagte
Hans-Martin Flinspach (WBB). „In Bezug auf die Firsthöhe machen wir neue Fässer auf“. Erich Höllmüller
(SPD) meinte, gerade weil schon viele Ausnahmen bewilligt wurden, könne man „nicht jetzt neue Maßstäbe
anlegen“. Klaus Holzmüller (FDP) erklärte, es müssten Entwicklungen berücksichtigt werden. Heute werde
„anders gebaut als noch vor 20 Jahren“. Was heute „beispielsweise an Isolier- und Dämmschichten
aufgebracht wird“, bestätigte auch Bürgermeister Bänziger, „erfordert ganz andere Wandstärken“. Es sei
nachvollziehbar, dass das nicht auf Kosten des Innenraums gehe: „Wir stehen auf der Seite des Bürgers“.
Eine „maßvolle Weiterentwicklung“ müsse man akzeptieren. Bei Enthaltung von Hans-Martin Flinspach
erfolgte die Zustimmung einstimmig.
Bauantrag Silcherstr. 10 genehmigt
Der Bauantrag auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses in der Silcherstraße 10 löste keinerlei
Einwendungen aus, denn „alle Festsetzungen des künftigen Bebauungsplans wurden eingehalten“. Die
Zustimmung erfolgte einstimmig.
Bauantrag Bahnhofstr. 122 zurückgestellt
Der Bauantrag auf Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses in der zweiten Reihe in der Bahnhofstraße wurde
vom AUT einstimmig zurückgestellt, nachdem der Gemeinderat in einer Sondersitzung die Aufstellung des
Bebauungsplans „58 – Bahnhof-, Schiller-, Höhefeldstraße“ beschlossen hatte.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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