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Weingarten (Baden): Al Andaluz hat alle wieder begeistert

Pressemeldung vom 3. November 2015, 14:54 Uhr

Nicht zum ersten Mal hat Klaus Goerke den Süden Spaniens für die VoBa- Studien- u. Erholungsreise ausgewählt, denn Andalusien ist ein unvergleichbarer Schmelztiegel islamischer, jüdischer u. christlicher Kultur – vor allem die Mauren prägten über Jahrhunderte diese schöne Gegend. Am 15.10. wurden gegen 5:30 Uhr an der Walzbachhalle die letzten blauen Kofferbänder angebracht und los ging es im Trischan-Bus mit 30 Teilnehmern zum Flughafen Frankfurt, wo wir Renate Frühling trafen und um 10 Uhr mit der Lufthansa nach Malaga starteten, wo wir nach gutem Flug kurz vor 12:30 Uhr landeten. Dort begrüßte uns Eva, unsere Führerin für die nächsten Programmtage und mit Felix im bequemen Reisebus ging es anfangs durch gebirgige Landschaften, dann durch landwirtschaftlich genutzte Großflächen mit Olivenplantagen. Gegen 16:30 Uhr erreichten wir in Sevilla unser 4-Sterne-Hotel „Macarena Melia“ im Macarenaviertel bei der alten Stadtmauer. Dort waren wir in schönen Zimmern gut untergebracht und auch das Essen (Buffet) war vielfältig und sehr gut. Nach dem Frühstücksbuffet fuhren wir am Freitag nach Cordoba, am Guadalquivir gelegen. Am großen Wasserrad am Puente Romano trafen wir unsere Stadtführerin Ines, die uns Cordoba als Stadt der Vielfalt näher brachte. Höhepunkt war die große Moschee – Kathedrale Mezquita. Sie ist das herausragendste Bauwerk islamischer Sakralarchitektur in der westlichen Welt (erbaut zwischen dem 8. u. 11. Jh.) und bedeckt eine Grundfläche von rund 23000 qm, auf der u.a. 856 Säulen stehen. Anschließend zeigte uns Ines die herrlichen Plätze und Gässchen der Stadt. Nach dem Abendessen in Sevilla machten wir eine fakultative Nachtrundfahrt durch die Hauptstadt Andalusiens. Am Samstag war die Stadtbesichtigung Sevillas angesagt: prachtvolle Avenidas, vorbei an den Häusern der Expo 1929 und 1992, zur Plaza de Espania und zum Alcazar, der ehemaligen Burg der Maurischen Herrscher. Mit Diana, unserer Stadtführerin, durchstreiften wir die herrlichen Gärten und kamen zur Kathedrale de Santa Maria, die größte gotische Kirche der Welt. In der Kirche ist die Hauptsehenswürdigkeit der gewaltige, vergoldete Hochaltar (23 m hoch und 20 m breit). Auch das Chorgestühl, die Orgel und das Grabmal von Christoph Kolumbus, 21 Kapellen und 75 Glasgemälde beeindruckten unsere Gruppe. Nach der Freizeit in der Stadt oder im Hotel traf man sich gegen Abend zum Tapasessen im Restaurant „Hosteria Laurel“. Die andalusischen Tapas und den guten Rotwein ließen sich alle gut schmecken. Nach drei Übernachtungen in Sevila mussten die Koffer gepackt werden zur Fahrt über Ronda nach Torremolinos, unserem zweiten Quartier,. Auf der Fahrt setzte der Regen ein, der zwar wichtig für die trockene Landschaft, aber nicht für die Besucher aus dem Badischen war. Ronda , 723 m hoch, ist mit ca. 37 000 Einwohnern eine der ältesten Städte Spaniens , bekannt als das weiße Dorf. Eva zeigte uns die berühmte dreibogige Brücke Puente Nuevo, nachdem sich einige unserer Teilnehmer Knirpse und Folienmäntel als Schutz gekauft hatten. Doch der Regen wurde immer stärker, so dass wir nur noch die Stierkampfarena aber69/155 nicht die Kirche St. Maria la Mayor besuchten. So kamen wir früher an der Costa del Sol zu unserem herrlichen Strandhotel „Riu Belplaya“ in Torremolinos. Das neue Hotel begeisterte uns auch mit den Zimmern und einem noch besseren Buffet (4 Sterne haben ihre Berechtigung !). Als letzte Ausflugsfahrt ging es am Montag recht früh nach Granada. Dort angekommen fuhren wir gleich zur Alhambra, das bekannteste und meistbesuchte Baudenkmal in Andalusien (2014 : ca. 2,5 Mill. Besucher). Lange Schlangen vor den Kassen belegten die große Nachfrage – zum Glück hatte unsere Gruppe (zum Besuch in zwei Gruppen aufgeteilt) ihre Karten schon. In der beeindruckenden Palastanlage sahen wir den Versammlungssaal, das Bethaus, das Goldene Zimmer als Audienzsaal, den Myrtenhof, den Löwenpalast mit Löwenhof und dem bekannten Brunnen, den Conarespalast mit der Decke aus Zedernholz. Zum Abschluss besuchten wir noch die Gärten der Generalife. Auch einen Abstecher in die Stadt Granada machte Eva mit uns. Auf der Rückfahrt regnete es wieder recht stark, so dass wir Bedenken für die zwei letzten Ruhetage hatten. Doch Petrus meinte es mit uns – wie fast immer – gut, denn wir hatten am Dienstag und Mittwoch herrliches Wetter: Sonnenschein mit blauem Himmel, so dass alle ihre Freizeit ideal nutzen konnten: Baden im Hotel-Pool, Spaziergang am Strand , Einkaufen in Torremolinos .. Und dann kam Donnerstag, der 22.Oktober: um 10:30 Uhr fuhren wir mit unseren Koffern zu einer Stadtrundfahrt und – besuch nach Malaga. Von der alten Festung hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die Stadt (u.a. mit der Stierkampfarena)) und auf das Meer. In der Stadt besuchten einige das Picasso-Museum, andere die alte Markthalle. Und um 17.00 Uhr startete unser Flugzeug nach Frankfurt, wo wir mal wieder auf dem Airport an dem „Frankfurt – Marathon“ teilnehmen mussten !! Gegen 22:30 Uhr waren wir wieder im auch schönen Weingarten. Zum Schluss dankte Jürgen Klatt unserem Reiseleiter Klaus für seine Mühe bei der Vorbereitung und Durchführung der interessanten Reise. Es war wieder eine sehr harmonische Gruppe und alle freuen sich auf Oktober 2016, wo es voraussichtlich nach Apulien gehen wird.

Quelle: Bürgermeisteramt Weingarten (Baden)

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