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Tuttlingen: Tuttlingen will Gedenken an NS-Opfer pflegen

Pressemeldung vom 23. September 2014, 12:08 Uhr

Gemeinderat berät im Oktober

Tuttlingen. Tuttlingen möchte die Erinnerung an Opfer der NS-Diktatur wach halten. Über die geeignete Form wird der Gemeinderat demnächst beraten.

„Mit dem Gedenkpfad Lager Mühlau haben wir eine besondere Erinerungsstätte geschaffen“, erklärte OB Michael Beck in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am Montag. Nun gelte es, sich über weitere Formen des Gedenkens auszutauschen. Schließlich decke der Gedenkpfad nicht alle Facetten der Geschichte ab.

Wie Fachbereichsleiterin Brigitte Breinlinger berichtete, habe man schon mehrfach darüber nachgedacht, auch in Tuttlingen die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig zu verlegen. Generell sei es aber auch möglich, in einer anderenForm daran zu erinnern, an welchen Orten in Tuttlingen einst Opfer der NS-Diktatur lebten. Dabei wolle man neben jüdischen Mitbürgern auch an die Schicksale von Euthanasie-Opfern oder Zwangsarbeitern erinnern. Eine Möglichkeit sei dabei auch die Neubenennung von Plätzen.

Über konkrete Vorschläge wird der Gemeinderat in seiner Sitzung im Oktober beraten.

Quelle: Stadt Tuttlingen

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