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Tuttlingen: Flüchtlinge sollen in „Take-off“ unterkommen

Pressemeldung vom 8. Oktober 2014, 15:42 Uhr

OB Michael Beck bietet Gebäude an

Tuttlingen/Neuhausen. Auch im take-off-Gewerbepark sollen Flüchtlinge eine Unterkunft finden. Zweckverbandsvorsitzender OB Michael Beck hat dem Landkreis ein Gebäude angeboten, damit in erster Linie Frauen und Familien mit Kindern außerhalb der Sammelunterkunft auf dem Witthoh untergebracht werden können.

Ursprünglich war das Haus am Rande des Gewerbeparks ein Mannschaftsgebäude der Bundeswehr. Demnächst sollen dort Flüchtlinge, insbesondereaus Syrien, untergebracht werden. Auf diese Weise soll die Situation auf dem Witthoh etwas entzerrt werden. In den letzten Wochen sind auch dort die Flüchtlingszahlen stark angestiegen. Um die Folgen für die betroffenen Menschen etwas abzumildern, hat OB Michael Beck in seiner Funktion als Vorsitzender des Zweckverbands Gewerbepark Neuhausen dem Landkreis angeboten, Flüchtlingeauch im Gewerbepark unterzubringen. Nach einer ersten Einschätzung ist das zur Verfügung stehende Gebäude für mindestens 70 Menschen geeignet. Neuhausens Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald unterstützt diese Initiative: „Wenn wir hier helfen können, ist das für uns selbstverständlich.“

„Der Gewerbepark ist nicht so abgelegen wie der Witthoh“, so OB Michael Beck, „Neuhausen ist schnell erreicht, und auch nach Tuttlingen gibt es regelmäßige Busanbindungen.“ Dies erleichtere die Integration der Flüchtlinge. Letzte offene baurechtliche Fragen sollen zügig geklärt werden, damit die Gäste möglichst bald einziehen können. Außerdem gibt es für die Bürgerschaft von Neuhaus eine Info-Veranstaltung. Sie findet am Montag, 13. Oktober, statt.

Bereits im letzten Jahr hatte Beck dem Landkreis mehrere Häuser im Stadtgebiet Tuttlingen für die Unterbringung von Flüchtlingen angeboten. Dort leben inzwischen rund 40 Menschen, unter anderem aus Bosnien-Herzigowina, Syrien, Nigeria und Pakistan. „Mir ist es wichtig, dass unsere Stadt hier einen Beitrag leistet“, so Beck. Dass man sich anderswo massiv gegen die Zuweisung von Flüchtlingen wehre, sei, so Beck „für eine in Frieden und Wohlstand lebende Gesellschaft beschämend.“

Quelle: Stadt Tuttlingen

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