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Tuttlingen: Flüchtlinge in Tuttlingen – Erste Familien untergebracht – Stadt hilft bei Integration

Pressemeldung vom 9. Oktober 2013, 08:30 Uhr

Tuttlingen. Die Zahl der Asylbewerber im Landkreis steigt. Die Stadt Tuttlingen hat sich auf Initiative von OB Michael Beck freiwillig dazu bereit erklärt, einen Teil davon aufzunehmen – und engagiert sich auch bei der Integration.

Vor allem die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan ist in den letzten Wochen und Monaten spürbar gestiegen. Im Landkreis Tuttlingen wurden Asylbewerber bislang zentral im ehemaligen Kinderheim auf dem Witthoh untergebracht. Für 160 Menschen ist es ausgelegt.

Da die sozialen Verhältnisse dort nicht immer einfach sind, hat OB Michael Beck jüngst eine Initiative gestartet, um Asylbewerber auch im Stadtgebiet unterzubringen. Vor allem für Familien und allein erziehende Mütter und ihre Kinder sollte es eine Alternative zur Sammelunterkunft geben. „Tuttlingen ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt“, so der OB, „dann müssen wir auch dafür sorgen, dass Kinder von Flüchtlingen in guten Bedingungen aufwachsen.“

Zwei Gebäude in der Stockacher Straße hat die Stadt dafür zur Verfügung gestellt. Eines ist mit rund 40 Personen bereits bewohnt, ein zweites wird gerade renoviert. Betreut werden die Flüchtlinge durch Sozialpädagogen des Landkreises, außerdem engagiert sich der Integrationsbeirat der Stadt.

Im Sinne der Integration können die kleineren Kinder auch kostenlos die Tuttlinger Kindergärten besuchen, die größeren besuchen die Schulen der Stadt, obwohl für sie eigentlich nicht die Schulpflicht gilt. Begegnungen für Erwachsene wurden auch schon organisiert: Mehrere der Väter kicken beim SC 04 mit – der die neuen Mitspieler beitragsfrei aufgenommen hat.

Quelle: Stadt Tuttlingen

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