Energiewechsel

Tuttlingen: Donaustädte wollen enger zusammen arbeiten

Pressemeldung vom 12. August 2013, 14:21 Uhr

Tuttlingen bringt sich bei Kommunalkonferenz ein

Tuttlingen. Ob Freizeit, Verkehr oder Tourismus – die Städte entlang der Donau verbinden viele gemeinsame Interessen. Wie man noch besser zusammen arbeiten kann, soll bei einer Kommunal-Konferenz im September in Sigmaringen besprochen werden. Die Stadt Tuttlingen wird dabei eine tragende Rolle übernehmen.

„Viele Aufgaben lösen sich gemeinsam besser“, sagt OB Michael Beck, „und die Donau kann hier ein verbindendes Element sein“. Als konkrete Beispiele nennt Beck den Tourismus, die Energiepolitik und auch die Bemühungen um bessere Angebote auf der Donautalbahn. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde jüngst die Interessengemeinschaft Landschaftspark Junge Donau gegründet, bei der Beck auch als Sprecher fungiert.

Vertieft werden sollen diese Überlegungen nun beim ersten Kommunalkongress zum Thema „Kommunales Engagement im Donauraum“, der auf Einladung des Staatsministeriums Baden Württemberg am Donnerstag, 12. September, ab 15 Uhr in der Stadthalle Sigmaringen stattfindet. Dabei wird der Bogen bewusst über den regionalen Rahmen hinaus gezogen. So versteht sich der Kongress auch als Teil der europäischen Donauraumstrategie, die die gemeinsame Identität der Menschen in den Donau-Anrainerländern von Deutschland bis Rumänien stärken soll. Folglich wird auch einer der Referenten, ein Sprecher des Biosphärenreservats Donau-Delta, aus Rumänien nach Sigmaringen reisen.

Eröffnet wird die Veranstaltung vom Europaminister Peter Friedrich, Fürst Karl Friedrich von Hohenzollern wird ein Impulsreferat halten, bevor OB Beck als Sprecher des Landschaftsparks Junge Donau ein Grußwort halten wird. „Für Tuttlingen als Stadt an der Donau ist diese Konferenz eine große Chance“, so Beck. „und vielleicht leisten wir auch einen Beitrag dazu, dass sich eines Tages die Quellregion und die Mündungsregion der Donau enger verbinden.“

Auch bei den Workshops beim Kommunalkongress wird sich die Stadt Tuttlingen daher stark einbringen: Der Workshop über Investitionen im Donauraum, an dem unter anderem Vertreter des Ulmer Donaubüros sowie des Wirtschaftsministeriums teilnehmen, wird von Bürgermeister Willi Kamm moderiert. Den zweiten Workshop, der sich mit Landschaftsparks als Motoren für nachhaltige Kommunalentwicklung befasst, leitet Michael Hensch, Leiter der Städtischen Grünplanung.

Quelle: Stadt Tuttlingen

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