Energiewechsel

Tettnang: Jung & Alt – Wir machen Zukunft

Pressemeldung vom 20. Februar 2015, 08:37 Uhr

Nachbesprechung des Generationenworkshops vom Dezember findet großen Anklang – Stadt freut sich über weitere „Mitstreiter“

18 Teilnehmer konnte Bürgermeister Bruno Walter am Mittwoch, 28. Januar zur Nachbesprechung des Generationenworkshops „Jung & Alt – Wir machen Zukunft“ im Jugendhaus begrüßen.
Anfang Dezember hat der von der Familienforschung Baden-Württemberg durchgeführte Workshop großen Zuspruch gefunden. 32 Jugendliche und Senioren haben sich zum Motto „Jugendliche und Ältere gestalten ihre Zukunft in Tettnang“ intensiv ausgetauscht und nächste Maßnahmen und Schritte zur Umsetzung vereinbart.
Beim Nachgespräch im Januar wurde zum einen ein Rückblick auf den Generationenworkshop gegeben und die Dokumentation vorgestellt. Zum anderen wurde aber auf die konkretere Planung von einzelnen Maßnahmen eingegangen. Ein großes Anliegen war das Thema Mobilität. Hier wurde vereinbart, Jugendliche in Zukunft generell mehr zu beteiligen was das Thema Busverbindungen und Schulwege angeht. Ganz wichtig war den Teilnehmern, dass es eine Ansprechperson bei der Stadtverwaltung gibt. Derzeit ist die Verwaltung dabei eine Vorlage für den Gemeinderat vorzubereiten, bei der es um das Thema Wiederbesetzung einer Stelle für bürgerschaftliches Engagement geht. Der Bedarf nach einer solchen Stelle wurde von den Teilnehmern klar kommuniziert. Das Vorhandensein einer solchen Stelle sei die Basis für den Aufbau von nachhaltigen ehrenamtlichen Projekten. Es besteht der Wunsch, auch den Fokus auf das Thema Generationen zu legen. Eine Entscheidung fällt im ersten Quartal 2015. Auch der Wunsch, das Haus Josefine Kramer – Familienzentrum in Tettnang in Richtung einer Begegnungsstätte „Jung & Alt“ weiterzuentwickeln wurde geäußert. Um das Generationenprojekt bekannter zu machen und mehr Menschen zum Mitmachen zu bewegen wurde eine Planung für die Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Unter anderem sollen Informationen zu generationenübergreifenden Projekten an das Jugendhaus weitergegeben werden. Dieses macht auf seiner Facebook-Seite darauf aufmerksam.
Zur Beteiligung der Jugendlichen gab es in der Vergangenheit einen Jugendgemeinderat. In den letzten Jahren konnten trotz intensiver Werbung jedoch nicht genügend Jugendliche gefunden werden, die sich zur Wahl gestellt haben. Dieses Thema soll nun unter Regie des Jugendhauses neu aufgegriffen werden und diskutiert werden, wie ein Mitsprachegremium für Jugendliche aussehen könnte.
Bereits umgesetzt wurde das Projekt „gemeinsam Kochen im MuM-Unterricht“ an der Realschule Tettnang. Erstmalig am 30. Januar war eine Seniorin mit im Unterricht und hat den Schülern gezeigt, wie früher gekocht wurde. Bei Interesse können sich gerne weitere Seniorinnen beim Stadtseniorenrat oder den Ansprechpersonen der Stadtverwaltung melden. Außerdem soll an den Schulen ein „Zeitzeugenprojekt“ gestartet werden. Die Lehrer haben bereits ihr Interesse bekundet. Angedacht wurde auch ein „Reparaturcafé“. Hierzu wird noch gesondert berichtet.
Die Stadt Tettnang freut sich über weitere Jugendliche und Senioren, die Interesse haben am Projekt „Jung & Alt“ mitzuarbeiten oder weitere Ideen, Wünsche und Angebote einbringen möchten.
Melden können sich Jugendliche bei Carina Wehr, Fachbereichsleiterin Jugend & Bildung, Tel. 07542/510-105, Carina.Wehr@tettnang.de und Senioren bei Pia Hissleiter, Fachbereich Bürgerservice, Tel. 07542/510-122, Pia.Hissleiter@tettnang.de.

Quelle: Stadt Tettnang

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