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Stutensee: Baumfrevel der besonderen Art

Pressemeldung vom 26. Februar 2015, 09:57 Uhr

Stutensee. Es gibt immer wieder Situationen, da ist man einfach sprachlos: So wurde der Stadtverwaltung dieser Tage gemeldet, dass an der „Kirschenallee“ an einzelnen Bäumen die Wurzeln durch Hunde freigelegt worden wären. Bei einem Ortstermin wurde in der Tat festgestellt, dass durch Hundebuddelei nicht nur an einzelnen, sondern an fast allen Kirschbäumen der Wurzelbereich mehr oder weniger übel zugerichtet worden ist. Stellenweise liegen ganze Wurzelstücke blank.
Ist dem Hundehalter/der Hundehalterin eigentlich bewusst, was er/sie da anrichtet? Wir sprechen hier gezielt den Halter/die Halterin an. Er/Sie ist für das Verhalten seines/ihres Hundes verantwortlich. Hunde sind schuldlos, sie verhalten sich so, wie sie erzogen worden sind (oder eben nicht erzogen wurden).

Durch das umfangreiche Wühlen und Graben werden die Feinstwurzeln, die für die Ernährung der Bäume von existentieller Bedeutung sind, nachhaltig zerstört. In der Folge kümmern solche Bäume, was bis zum Absterben führen kann. Neben dem ökologischen Schaden schlägt hier vor allem auch der finanzielle Aspekt zu Buche. Ein Baum diesen Alters und dieser Größe kostet nämlich rund 500 bis 600 Euro.
Wir fordern den betroffenen Hundehalter/die betroffene Hundehalterin auf, den Baumfrevel sofort zu unterlassen und den wühlenden Hund (angeblich ein Golden Retriever) von den Bäumen und dem Grünstreifen fernzuhalten.

Die „Kirschenallee“ wird künftig verstärkt kontrolliert. Wir behalten uns vor, Anzeige zu erstatten.
Übrigens: Jegliches Wühlen und Graben auf fremdem Grund und Boden, sei es Nachbars Vorgarten, städtische Grünflächen, die Wiese im Grünen oder eine landwirtschaftliche Fläche, zählt als Sachbeschädigung und ist kein Kavaliersdelikt. Daraus folgt, dass man der Wühlneigung seines Vierbeiners eben nur auf dem eigenen Grund nachgeben darf.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

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