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Neckargemünd: Die historischen Fähren am unteren Neckar

Pressemeldung vom 21. Mai 2015, 10:12 Uhr

Seit jeher war die geistige, körperliche und räumliche Mobilität eines der herausragenden Merkmale in der Menschheitsgeschichte, ohne die seine Entwicklung weniger erfolgreich verlaufen wäre. So fanden bereits in alten Zeiten unsere Vorfahren Mittel und Wege, um reißende Gewässer und Untiefen zu überwinden, um sich, andere Menschen und deren Habe über die Fluten zu transportieren. Findige Köpfe entwickelten schließlich feste und schwimmende Brücken – letztere auch Fähren genannt. Die Historie der „Fähren am unteren Neckar“, das ist etwa das Gebiet der einstigen Kurpfalz von der Mündung bis nach Haßmersheim , soll eine Ausstellung im Rahmen des diesjährigen „Fährfestes“ sowie „Lebendigen Neckars“ am 21. Juni im Neckarhäuserhof thematisieren. Im 13. Jahrhundert gab es bis Bad Wimpfen 2 Neckarbrücken, die Alte Brücke (bei Nkm 25.47) in Heidelberg und jene in Wimpfen im Tal (Nkm 100.1). Dazwischen besorgten „unzählige“ kleine und größere Fähren die Beförderung der Leute, ihrer Fuhrwerke, Haustiere, Güter usw.. In dem einstigen Kurpfälzer Abschnitt tummelten sich insgesamt knappe 50 Fähren – wovon bis heute infolge des Brückenbaus nur noch 2 übrig geblieben sind. Dieses Kommen und Gehen der Fähren, ihre tragende Rolle für das Leben, ihr Beitrag für die zivilisatorische und kulturelle Entfaltung der Region über Jahrhunderte sollen in Texten und Bildern gewürdigt und sowie möglich vorgestellt werden.

Quelle: Stadt Neckargemünd

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