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Langenau: Fotografen-Ausstellung letztes Mal geöffnet

Pressemeldung vom 31. März 2014, 15:25 Uhr

Die letzte Gelegenheit die Ausstellung „Die Geschichte der Fotografie in Langenau“ im KulturBahnhof zu sehen, ist am Sonntag, den 6. April, von 14 bis 17 Uhr. Sie geht auf den Beruf des „Photographenmeisters“ ein und stellt die fünf lokalen Persönlichkeiten und ihre Nachlässe vor. Ernst Raessler eröffnete als erster ein Atelier in der Hindenburgstraße. Während die Belichtungszeiten noch recht lang waren und die Farbfotografie in den Kinderschuhen steckte, führte er künstlerisch Einzelaufnahmen geschickt zusammen. Sein Nachfolger Hans Honold war hingegen oft in den Umlandgemeinden als Wanderfotograf unterwegs und hielt Festumzüge und Feierlichkeiten im Bild fest. Da sein Fotoatelier in Ulm beim Bombenangriff auf Ulm vollständig zerstört wurde, verlegte Albert Pfeiffer sein Studio in die Kegelbahn der Langeneuer Gaststätte „Schützen“. Mitte der 1950er Jahre übernahm schließlich Charlotte Gralla das Fotogeschäft in Langenau. Dies waren die Anfänger der Amateur- und Farbfotografie. Während in der Zeit von Emil Wagner die deutsche Fotografie in die Krise kam und der Schmalfilm eingeführt wurde. Somit beginnt die Ausstellung mit den ersten Fotos von Langenau aus dem Jahr 1870 und führt über in die Jetztzeit.

Quelle: Stadt Langenau

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