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Langenau: Eröffnung der Wanderwege im Lonetal mit Manuel Andrack

Pressemeldung vom 10. April 2015, 13:15 Uhr

Am Samstag, 18. April, werden in Lindenau bei Rammingen die neu entwickelten Wanderwege im Lonetal feierlich eröffnet. Für die musikalische Umrahmung mit lustigen schwäbischen Liedern sorgen die Ballendorfer Stubensänger. Höhepunkt dürften aber die launigen Worte von Manuel Andrack und die anschließende etwa 11,5 km lange Wanderung mit ihm auf dem Neandertalerweg über Bockstein, Hohlenstein, Vogelherd, Stetten und zurück sein. Start der Wanderung ist um 10.30 Uhr. Wer wenig Zeit hat, kann nach etwa 5,5 km vom Hohlenstein nach Lindenau zurückgehen und dort schon zu Mittag einkehren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Manuel Andrack ist vielen noch als langjähriger geistreicher "Sidekick" in der Late-Night-Show von Harald Schmidt bekannt. Seit Jahren propagiert er das neue Genusswandern. Dazu hat er mehrere Bestseller über das Wandern veröffentlicht. Der gebürtige Kölner ist Autor von Zeit, Stern und Wandermagazin sowie Redakteur beim Saarländischen Rundfunk. Ihm wurden zahlreiche Literatur- und Fernsehpreise verliehen.

Am Abend zuvor, am Freitag, den 17. April, tritt Manuel Andrack um 20 Uhr im Pfleghofsaal in Langenau mit seiner kleinen Wandershow "Lachen Sie sich Blasen" auf. Unter der Regie von Dr. Eckart von Hirschhausen entstand ein geistreiches Kabarett, das zugleich eine Liebeserklärung an die Natur darstellt. Er entführt das Publikum an Orte, an denen sie noch nie waren und vielleicht auch niemals gewesen sein wollten. Karten gibt es für 18 bzw. ermäßigt 15 Euro im Vorverkauf bei der Stadt Langenau (Tel. 07345 / 96 22 143), der Buchhandlung Mahr und im Ticket-Shop der Heidenheimer Zeitung.

Im Lonetal gibt es schon seit vielen Jahren einen gut ausgeschilderten Fahrradweg. Für ortsunkundige Wanderer war es bisher hingegen eher schwierig abseits der geteerten Wege eine schöne Strecke zu finden. Diese Lücke konnte nun in einem Projekt, das von der EU-Programm LEADER gefördert wurde, geschlossen werden.

Der gesamte Lonetalwanderweg von Amstetten bis Hermaringen ist 60 Kilometer lang. Während zwischen Amstetten und Westerstetten/Breitingen sowie zwischen der Charlottenhöhle und Hermaringen die Tour auf den bisher schon markierten Wanderwegen des Schwäbischen Albvereins verläuft, konnte nun für den Mitteilteil eine neue etwa 30 km lange Strecke nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbands entwickelt werden. Außerdem ist der Weg zwischen Stetten und der Charlottenhöhle nun mit dem ebenfalls neu konzipierten Albschäferweg des Landkreises Heidenheim identisch.

An den Streckenweg angeschlossen sind drei Rundwanderwege – die Fohlenhausrunde, der Neandertalerweg und der Höhlengang. Die Fohlenhausrunde im mittleren Lonetal ist etwa 10 km lang. Markierte Zuwege gibt es von Neenstetten, Börslingen und vom Wanderparkplatz Salzbühl bei Bernstadt. Der natürlicher Weguntergrund und eine abwechslungsreiche Wegführung auf zum Teil romantischen Pfaden kennzeichnen diesen Rundweg.

Der schon länger bestehende, 11,5 km lange Neandertalerweg verbindet die drei weltweit bedeutenden Lonetalhöhlen Bockstein, Hohlenstein und Vogelherd. Auch er wurde nach Qualitätskriterien optimiert und ist durchgängig mit dem freundlichen kleinen Neandertaler markiert. Als "Zeitspur" ist er auch mit dem Albschäferweg verknüpft. Zugänge sind von den Parkplätzen im Lonetal zwischen Bissingen und Öllingen, zwischen Bissingen und Stetten sowie in Lindenau möglich.

Am Vogelherd sind wiederum der Lonetalwanderweg und der Neandertalerweg mit der 9 km langen Albschäfer-Zeitspur Höhlengang verknüpft. Der Archäopark Vogelherd, das Höhlenerlebniszentrum an der Charlottenhöhle und die Ruine Kaltenburg stellen die Höhepunkte dieses Qualitätsrundwegs dar. Markiert ist er mit dem gelben Ring. Zugänge sind möglich rund um den Vogelherd, in Stetten und an der Charlottenhöhle.

Wer also keine Gelegenheit hat an der Eröffnung dabei zu sein, findet nun selbständig schöne Strecken im Lonetal, die sich in Halb- oder Ganztagestouren bequem bewerkstelligen lassen.

Quelle: Stadt Langenau

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