Energiewechsel

Freiburg: Wachstation für die DLRG, Toiletten und ein Kiosk

Pressemeldung vom 16. September 2016, 16:01 Uhr

Bürgermeisterin Stuchlik hat das neue Mehrzweckgebäude am Opfinger See eröffnet

Noch vor drei Jahren erstreckten sich hier Sandhaufen, Kiesberge und die Produktionsanlagen der Firma Peter. Nun lockt das Südende des Opfinger Sees mit Liegewiese und Freizeiteinrichtungen. Und mittendrin steht ein neues Mehrzweckgebäude, das Bürgermeisterin Gerda Stuchlik heute im Rahmen eines Festes eröffnet hat.

Dabei dankte Stuchlik allen, die an seiner Planung und Errichtung beteiligt waren, und erinnerte an die Vorgeschichte des Gebäudes: „Dieses Haus am See ist der letzte Baustein des Nutzungskonzeptes für den Opfinger See aus dem Jahr 1997. Wir wollten damit die Freizeitnutzung und den Naturschutz am See in Einklang bringen. Heute freue ich mich sagen zu dürfen, dass uns das gelungen ist.“

Mit der gestiegenen Attraktivität des Sees wird ein geregeltes Miteinander von Badegästen und Biotopschutz noch wichtiger. Über dessen Regeln informiert ein neuer Flyer, den Nicole Schmalfuß, die Leiterin des Forstamts, heute vorgestellt hat.

Im neuen Mehrzweckgebäude sind eine Wachstation für den DLRG, Toiletten und ein Kiosk untergebracht. Unter der Bauleitung von Revierleiter Dieter Thoma wurde es nach den Plänen von Benedikt Terhorst errichtet. Der Schüler der Friedrich-Weinbrenner- Gewerbeschule hatte die Wettbewerbs-Jury mit seinem Entwurf für ein hölzernes Haus am See überzeugt. Auf kleiner Fläche drei unterschiedliche Nutzungen unterzubringen – diese Herausforderung hat Benedikt Terhorst mit einem gewinkelten Holzbau gelöst, der den Verlauf der Uferlinie aufgreift und sich mit einem luftig überdachten Außensitzbereich und einer Aussichtsplattform für die DLRG zum See hin öffnet. Der größte Teil der Baukosten von 310.000 Euro wurde (wie schon die übrigen Bausteine des Nutzungskonzeptes) aus den Pachteinnahmen für den Kiesabbau bestritten.

Die Wasserretterinnen und Wasserretter der DLRG haben viele Jahre Wachdienst in provisorischen Bauwägen verbracht. Jetzt freuen sie sich auf gute Rahmenbedingungen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Denn auch wenn am See jeder auf eigene Verantwortung badet, so kommt doch der verbesserte Überblick von der Plattform aus der Sicherheit aller Badenden zu Gute. Und im Erste-Hilfe-Raum kann die DLRG kleinere Blessuren in Ruhe versorgen. An Sommerwochenenden machen zum Beispiel Bienenstiche oder Schnittverletzungen durch Glasscherben zahlreiche Einsätze nötig.

Im Gebäude gibt es auch eine Behindertentoilette – ein weiterer Beitrag, die Freizeitflächen am See möglichst barrierefrei zu machen.

Der Kiosk wird von der Familie Mule-Leone betrieben, er ersetzt den bisherigen Kioskwagen am Südufer. Zur Einweihung gab es heute Kostproben aus dem Angebot, mit dem sich die Seebesuchenden ab der nächsten Badesaison versorgen können.

Beim Eröffnungsfest konnten Interessierte die Räume des Gebäudes besichtigen, die Aussicht von der Plattform genießen und sich über die Arbeit der DLRG informieren. Wer den Flyer zu den Spielregeln am See aufmerksam las, wurde vom Forstamt bei einer Verlosung belohnt. Unter anderem gab es da einen Gutschein für einen Weihnachtsbaum. Spätestens da wurde allen Feiernden bewusst, dass der Sommer 2016 bald vorüber ist.

Quelle: Stadt Freiburg

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