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Freiburg: Stadt und Bürgerschaft trauern um Hans Lienhart

Pressemeldung vom 2. Dezember 2015, 08:28 Uhr

Altstadtrat der Freien Wähler im Alter 79 Jahren verstorben

Die Stadt und die Freiburger Bürgerschaft trauern um Altstadtrat Hans Lienhard, der am Wochenende im Alter von 79 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben ist. Der Freiburger Bäckermeister hatte von 1999 bis 2009 für die Freien Wähler dem Gemeinderat angehört. In der Bäckerinnung hatte Lienhard viele Jahre Vorstandsämter inne.

Zur Kommunalwahl 1999 war Lienhard erstmals auf der Liste der Freien Wähler in den Gemeinderat gewählt worden, als damals dritter Bäckermeister neben Hermann-Aichele (CDU) und Alfred Kalchthaler (Freie Wähler). Seine Fraktion vertrat er in verschiedenen Ausschüssen des Gemeinderats, unter anderem im Bau-, Verkehrs-, Kultur-, Sozial-, Theater- und Kinder- und Jugendhilfeausschuss, sowie im Aufsichtsrat der Stadtwerke. Der in Freiburg weithin bekannte Bäckermeister, der sein Geschäft bereits Ende der 1990er Jahre an seine Söhne übergeben hatte, engagierte sich für Fragen der Stadtplanung und Stadtentwicklung, wo Lienhart häufig ein Mahner für maßvolle und der Umgebung angepasste Architektur eintrat, sowie für Schulen und Kultur.

Außerhalb der Stadtpolitik war Hans Lienhart vor allem in der Bäckerinnung engagiert. Er war Vorsitzender sowie Lehrlingswart und Vorsitzender des Gesellen-Prüfungsausschusses, und sang bis zuletzt im Bäckerchor. Zur Kommunalwahl 2009 trat Hans Lienhart ein drittes Mal an, auf der neu gegründeten Liste „Für Freiburg“, die jedoch damals den Einzug in die Stadtvertretung verfehlte und seit 2014 mit einem Sitz im Gemeinderat vertreten ist.

Oberbürgermeister Dieter Salomon erinnert an Hans Lienhart als einen „bodenständigen und im bürgerlichen Leben Freiburgs vielfach verankerten Stadtpolitiker, der als Handwerksmeister mit eigenem Geschäft die Dinge mit nüchternem Blick für wirtschaftliche Zusammenhänge gesehen hat, und der mit großer Leidenschaft und Hartnäckigkeit für seine Themen Stadtentwicklung und Stadtgestaltung, Kultur und Schule zu kämpfen wusste.“

Quelle: Stadt Freiburg

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