Energiewechsel

Freiburg: Stadt hält bei weiterem Bedarf an Flutlicht im Seeparkstadion

Pressemeldung vom 28. Juli 2014, 09:58 Uhr

EBM Neideck widerspricht Pressebericht vom Mittwoch

Zum Thema „Flutlicht im Seeparkstadion“ hatte ein Pressebericht am
Mittwoch, 23. Juli, mit falschen Angaben für Irritationen gesorgt, die
Erster Bürgermeister Otto Neideck nun ausräumen möchte. Neideck
betonte heute: „Wir haben immer klar kommuniziert, dass wir zuerst
eine Baugenehmigung für den Schul- und Vereinssport im
Seeparkstadion beantragen. Wenn dann noch Bedarf besteht, stellen
wir auch den Bauantrag für eine Flutlichtanlage. Dafür hat uns der
Sportausschuss in seiner Sitzung vom 16. Oktober 2013 ein klares
Votum erteilt. Entgegen der Berichterstattung ist da nichts ‚vom
Tisch‘.“

EBM Neideck verwies darauf, dass die weitere Nutzung natürlich im
Rahmen der zulässigen Richtlinien und Grenzwerte erfolge. Ein
Lärmschutzgutachten hat die Nutzung der Sportanlagen bis 22 Uhr
für zulässig gehalten. Auch eine Flutlichtanlage, mit der eine
Abendnutzung in den Herbst- und Wintermonaten ermöglicht werden
kann, ist nach den Expertisen der Stadt zulässig. Einige Anlieger des
Seeparkstadions haben sich zu einer Bürgerinitiative (BI) zusammen
geschlossen, die unter anderem nur an zwei Tagen pro Woche
Fußball im Seeparkstadion dulden will. Dem hält Neideck entgegen:
„Wir können nicht alle Weltmeister werden, wenn wir nicht mehr
wohnortnah Fußball spielen können.“

In seiner Sitzung vom 16. Oktober 2013 hatte der Sportausschuss
fraktionsübergreifend die von der BI geforderte Nutzungsintensität
nicht für akzeptabel bewertet. Er hatte die Verwaltung beauftragt,
einen formalen Bauantrag für die Vereinsnutzung zu stellen, vorläufig
ohne Flutlicht. Ausschlaggebend für den vorläufigen Verzicht auf
eine Flutlichtanlage war zum Einen, dass die Stadt den Anliegern ein
gewisses Entgegenkommen signalisieren wollte. Zum Anderen
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waren im Laufe des Verfahrens, das Anfang 2011 begonnen hatte,
ein paar neue Kunstrasenplätze in Betrieb genommen worden (FFC,
Hirschmatten); damit konnten Nutzungsinteressenten auf eigenen
Anlagen versorgt werden. Von einer „stillen und heimlichen
Beerdigung“ der Flutlichtpläne, die der erwähnte Pressebericht
schildert, kann also keine Rede sein – und auch nicht davon, dass
„die BI mit ihren Argumenten überzeugt“ habe.

Die BI „Pro Seepark“ wird über die Anlieger des Seeparkstadions in
das Baugenehmigungsverfahren eingebunden. Den Bauantrag für
den Schul- und Vereinssport im Seeparkstadion hat das zuständige
Gebäudemanagement Anfang Juli beim Baurechtsamt eingereicht.

Quelle: Stadt Freiburg

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