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Freiburg: Rote Karten für übervolle Restmülltonnen ab 9. November

Pressemeldung vom 5. November 2015, 13:48 Uhr

Stadt Freiburg will Arbeitsbelastung von Müllwerkern verringern

Überquellende Mülltonnen stören das Stadtbild und erschweren die Arbeit der Müllabfuhr. Ende September hat die Aktion „Deckel zu!“ begonnen. Seither markiert die Freiburger Abfallwirtschaft überfüllte Restmüllbehälter mit einer gelben Karte. Nach dieser Verwarnung kommt ab Montag, 9. November, die rote Karte zum Einsatz. Übervolle Restmülltonnen werden dann nicht mehr entleert.

Mit der Aktion „Deckel zu!“ will die Stadt Freiburg ihre Bürgerinnen und Bürger zu mehr Rücksicht bewegen. Gemäß der städtischen Abfallwirtschaftssatzung müssen die Deckel der Abfalltonnen am Entleerungstag geschlossen sein, und zusätzlicher Restmüll darf nur in gebührenpflichtigen Müllsäcken bereitstehen.

In den vergangenen sechs Wochen haben Mitarbeiter der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) gelbe Karten an etwa 3.000 überladene Abfalltonnen gehängt. Viele Haushalte und Betriebe haben daraufhin ihren Behälter für die wöchentliche Abfuhr angemeldet oder eine größere bzw. abschließbare Restmülltonne bei der ASF bestellt. Anderen Bürgern half die frühzeitige Information, sich schon im Vorfeld auf „Deckel zu!“ einzustellen.

Jenen Restmülltonnen, die ab dem 9. November übervoll an der Straße stehen, zeigt die ASF nun die rote Karte. Der entsprechende Behälter wird nicht mehr entleert und bleibt stehen. Die Betroffenen müssen ihren Restmüll dann selbst entsorgen, indem sie rote Müllsäcke kaufen oder ihn kostenpflichtig bei einem Recyclinghof abgeben.

Da jede Mülltonne mit einem elektronisch lesbaren Chip ausgerüstet ist, kann die ASF sie einem Haushalt oder Betrieb zuordnen und den Benutzern aufgefallener Behälter einen Anmeldebogen für eine größere Restmülltonne zusenden. Nutzern, die sich dann immer noch nicht kooperativ zeigen, kann die Stadt die geeignete Behältergröße vorschreiben.

Quelle: Stadt Freiburg

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