Energiewechsel

Freiburg: OB Dieter Salomon zur Jury-Entscheidung in der Exzellenzinitiative

Pressemeldung vom 18. Juni 2012, 08:31 Uhr

„Bisherige Förderung hat bereits einen großartigen Entwick-
lungsschub für die Universität mit positiven Effekten für den
ganzen Wissenschaftsstandort gebracht!“

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon bedauert die Ent-
scheidung in der aktuellen Runde der Exzellenzinitiative des
Wissenschaftsrats, die Universität Freiburg nicht erneut mit der
höchsten Förderung in die Exzellenzinitiative aufzunehmen. Sa-
lomon: „Eine erneute Bestätigung als ‚Elite-Universität‘ wäre ein
Entwicklungsschub für die Universität und die ganze Stadt gewe-
sen. Der Wissenschaftsstandort wird aber weiterhin davon profi-
tieren, was seit 2007 mit der Exzellenzinitiative erreicht worden
ist, und den Rang Freiburgs als eine der besten deutschen Uni-
versitäten festigen!“

Freiburg war 2007 in der ersten Runde der Exzellenzinitiative für
herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre ausge-
zeichnet worden. Mit der Exzellenzinitiative verbunden waren
zusätzliche Fördermittel für den Aufbau und Betrieb von hoch-
rangigen Forschungseinrichtungen. Am Freitag (15. Juni) hat un-
ter Vorsitz von Bundesbildungsministerin Annette Schavan der
Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative in Bonn ent-
schieden, welche Universitäten zum projektbezogenen Ausbau
der universitären Spitzenforschung gefördert werden

Der Oberbürgermeister verweist auf die nachhaltigen Effekte, die
mit der Förderung in der Exzellenzinitiative seit 2007 erreicht
worden sind. Die Fördergelder sind in Freiburg gut und gewinn-
bringend angelegt worden. Von der Bestätigung als Exzellenz-

Universität habe die ganze Stadt profitiert. Dank der damit ent-
standenen interdisziplinären Einrichtungen wie das „Freiburg In-
stitute for Advanced Studies“ (FRIAS) oder das „Zentrum für Bio-
logische Signalstudien“ (BIOSS) sind herausragende Wissen-
schaftlerinnen und Wissenschaftler nach Freiburg gekommen
und neue Forschungsfelder erschlossen worden. Salomon ver-
weist auf das jüngst eröffnete BIOSS-Laborgebäude, in das mehr
als 14 Millionen Euro geflossen sind: „Diese und andere Investiti-
onen sind erst durch die Exzellenzinitiative möglich geworden.
Sie nutzen dem Wirtschaftsstandort durch Arbeitsplätze und
Bauaufträge.“

Als besonderen Effekt wertet der Oberbürgermeister die vertiefte
Zusammenarbeit und Vernetzung der Universität mit den außer-
universitären Forschungsinstituten der Fraunhofer- und Max-
Planck-Gesellschaft. „Die Institute stellen ein großes Potential
des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Freiburg dar. Es ist
seit Jahren ein gemeinsames und von der Stadt unterstütztes
Anliegen, die Kapazitäten stärker zu nutzen und zusammenzu-
führen.“ Auch die im Sommer 2011 unterzeichnete gemeinsame
Charta zur Zukunftsentwicklung des Wissenschaftsstandort be-
zieht ausdrücklich die Forschungsinstitute mit ein. Dieses Ziel
bildete auch einen Schwerpunkt des jetzt erfolgreichen Freibur-
ger Antrags.

Unabhängig von der heutigen Jury-Entscheidung sei deshalb
festzustellen, dass die Auszeichnung in der ersten Runde der
Exzellenzinitiative für Freiburg bereits einen großartigen Entwick-
lungsschub gebracht habe, der weit über die Universität hinaus
ausstrahle. Von diesen Effekten werde der Standort auch weiter-
hin nachhaltig profitieren, da die mit den Fördergelder geschaffe-
nen Institutionen weiter bestehen. Diese Position zu wahren und
weiter auszubauen, bleibe ein gemeinsames Anliegen, bei dem
die Stadt die Universität nachhaltig unterstützt.

Quelle: Stadt Freiburg

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