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Freiburg: Museum für Stadtgeschichte zeigt neue Ausstellung – Frontstadt – Freiburg im Ersten Weltkrieg

Pressemeldung vom 24. Juli 2014, 11:46 Uhr

Vor genau 100 Jahren, im Sommer 1914, verkündeten Extrablätter in den deutschen Städten den Kriegszustand. Auch in Freiburg löste das teils patriotische Begeisterung, teils Angst aus. Welche tragischen Auswirkungen die Gefechte für die Bevölkerung hatten, zeigte sich erst nach und nach. Das Museum für Stadtgeschichte nimmt den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum Anlass für einen Rückblick und präsentiert von Sonntag, 27. Juli, bis Sonntag, 7. Dezember, die Ausstellung „Frontstadt. Freiburg im Ersten Weltkrieg“.

Wegen seiner Nähe zu den elsässischen Kriegsschauplätzen war Freiburg mehr als andere Städte im Deutschen Kaiserreich „Frontstadt“. Zwischen 1914 und 1918 gab es hier reichsweit die ersten und meisten Luftangriffe – die Stadt verwandelte sich in das größte Lazarett Badens. Im Fokus der Ausstellung steht die Bevölkerung, die wegen Freiburgs Garnisonsstatus besonders belastet war. Dokumente, Erinnerungsstücke und Fotos geben Einblicke in persönliche Schicksale. Schautafeln in deutscher und französischer Sprache bieten weiterführende Informationen. Ab September ergänzen Dokumentarfilme die Ausstellung.

Das Begleitprogramm aus Führungen, Vorträgen und einem Konzert entstand in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Regionalgeschichte, dem Deutschen Tagebucharchiv Emmendingen sowie dem Zentrum für populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg. Infos zu allen Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite www.freiburg.de/museen. Für Schulen ab der 5. Klasse gibt es interaktive Angebote, auch private Gruppen können Führungen buchen. Um Anfragen und Reservierungen kümmert sich der Buchungsservice: Tel. 0761/201-2501, Mail: museumspaedagogik@stadt.freiburg.de.

Die Präsentation gehört zum 30-teiligen Ausstellungszyklus des trinationalen Netzwerks Museen und wird vom Interreg- Programm der EU gefördert. Ein Besuch der Ausstellung ist bereits bei der Museumsnacht am Samstag, 26. Juli, von 18 bis 1 Uhr möglich.

Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-Pass-Musées ist er frei.

Quelle: Stadt Freiburg

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