Energiewechsel

Freiburg: Haushaltsbefragungen für Neuerstellung Mietspiegel 2013 ab 13. Juni

Pressemeldung vom 6. Juni 2012, 13:51 Uhr

Ab Mittwoch, den 13. Juni, beginnen die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des GEWOS-Instituts aus Hamburg mit der
Befragung von rund 12.000 Freiburger Haushalten für den
Mietspiegel 2013. Das in der Erstellung von qualifizierten
Mietspiegeln erfahrene Institut erstellt im Auftrag des städtischen
Amtes für Liegenschaften und Wohnungswesen mit den
erhobenen Daten den neuen Freiburger Mietspiegel.

Der Mietspiegel informiert über durchschnittliche ortsübliche
Vergleichsmieten und soll zum 1. Januar 2013 veröffentlicht
werden. Er trägt zur höheren Transparenz auf dem
Mietwohnungsmarkt und zur Rechtssicherheit bei. Der
Gemeinderat der Stadt Freiburg hat sich in der Sitzung am 13.
Dezember 2011 für eine Neuerstellung des Mietspiegels
entschieden. Die für den Mietspiegel erhobenen Daten sollen
gleichzeitig für eine weitere Untersuchung der angemessenen
Unterkunftskosten für Empfängerinnen und Empfänger von
Arbeitslosengeld II, Grundsicherung im Alter und Sozialhilfe
dienen.

Erstmals werden sowohl Mieterinnen und Mietern als auch bei
Vermieterinnen und Vermieter befragt, mit dem Ziel, den
energetischen Zustand des Wohngebäudes und dessen Einfluss
auf die Kaltmiete für die Wohnung untersuchen zu können. Die
Mieterinnen und Mietern in den Mieträumen werden persönlich
von geschulten Interviewerinnen und Interviewern befragt. Sie
dauert rund 20 Minuten, es wird nach Daten wie Wohnungsgröße,
Mietkosten, Nebenkosten, Ausstattung und Lage gefragt. Zuvor
wird geklärt, ob das Mietverhältnis für den Mietspiegel 2011
geeignet ist und in der Erhebung berücksichtigt werden darf. Die
Vermieterinnen und Vermieter sollen über das Internet oder bei
Bedarf auch schriftlich angefragt werden.

Die speziell geschulten Interviewerinnen und Interviewer weisen
sich durch den Personalausweis und das Begleitschreiben der
Stadt Freiburg unaufgefordert aus. Der dem Interview zugrunde
liegende Fragebogen wurde mit den örtlichen Mietervereinen, den
Haus- und Grundbesitzervereinen und Vertreter/innen der
Freiburger Wohnungswirtschaft einvernehmlich erstellt. Alle
Informationen werden streng vertraulich behandelt und
anonymisiert. Die repräsentativ ausgewählten Haushalte wurden
schriftlich benachrichtigt. Die Stadt Freiburg bittet die
ausgewählten Haushalte um ihre Mithilfe, da nur eine breite
Datenbasis ein verlässliches Abbild der Mieten sicherstellt.

Quelle: Stadt Freiburg

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