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Freiburg: Der Mundenhof trauert – Akhum, das Leittier der Reitkamele, ist tot

Pressemeldung vom 5. Juli 2012, 13:47 Uhr

Ausritte bis auf weiteres nicht buchbar

Der Mundenhof trauert: Sein 17-jähriger Kamelwallach Akhum erlag
kürzlich einem Krebsleiden. Dies ist ein großer Verlust für den
Mundenhof, da Akhum mit größter Geduld Hunderte von Freiburgern
und Freiburgerinnen über die Sandbahn oder durch den Mooswald
getragen hat. Als Leittier der Reitkamele führte er seine Herde sicher
an der Dreisam in die Stadt, ob zum Diözesantag mit Erzbischof oder
zur Demonstration zugunsten des Mundenhofs am Kartoffelmarkt.

Schon der Name verriet seine Bestimmung: Akhum hieß ein Führer
von Sven Hedins Karawanen auf der Seidenstraße. Peter
Mattuscheck, langjähriger Obertierpfleger auf dem Mundenhof, weiß
bis heute Akhums Geburtsdatum auswendig: Es war der 25. März
1995. Die beiden verband über all die Jahre eine innige Beziehung.
Der Eine erkannte schon im voraus die Bedürfnisse des Anderen, die
Körpersprache verriet alles. Weil Akhum sein Befinden so deutlich
bekundete, war er ein idealer Partner in der pädagogischen Arbeit.
Beeindruckend zu sehen, dass ein Zusammenspiel von kleinen
Kindern mit diesem gewaltig großen Tier möglich war. Selbst
Streicheleinheiten von 10 bis 15 Kindern nahm er geduldig hin.

Kamele lieben die Geselligkeit mit Menschen, das haben sie bei
vielen Festen bewiesen. Nun hofft Regine Köster, seit diesem Jahr
für die Kamele des Mundenhofs verantwortlich, dass aus der Riege
der Jungkamele ein neues Leitkamel erwächst. Das Training dafür
hat schon begonnen. Bis dahin müssen sich Reitbegeisterte aber
gedulden: Private Kamelausritte sind derzeit nicht buchbar, und
Ausritte bei öffentlichen Veranstaltungen werden flexibel gehandhabt.

Quelle: Stadt Freiburg

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