Energiewechsel

Freiburg: Bilder einer neuen Heimat: Das Museum Natur und Mensch zeigt Fotoarbeiten junger Geflüchteter

Pressemeldung vom 15. September 2016, 13:32 Uhr

Grenzen überwinden und neue Perspektiven öffnen: Dazu lädt die Ausstellung We cross borders – Stadtfotografen 2016 im Museum Natur und Mensch ab Samstag, 17. September ein. Bis Sonntag, 6. November, sind hier die Fotoarbeiten zwölf junger Geflüchteter aus Syrien, dem Irak und Afghanistan zu sehen.

Auf Initiative der Freiburger Bürgerstiftung haben die jungen Frauen und Männer mit der Kamera ihren Blick auf ihren neuen Wohnort eingefangen. Die Arbeiten dokumentieren persönliche und überraschende Perspektiven auf Freiburg und die hier lebenden Menschen. In einer Fotostrecke sind auch Szenen der Flucht von Kabul nach Deutschland zu sehen.

Berührend und eindrucksvoll, unerwartet und amüsant beleuchten die ausgestellten Arbeiten die Stadt Freiburg als neues Zuhause und Begegnungsort. Die Bilder geben Einblicke in persönliche Erinnerungen und Hoffnungen. Scheinbar Gewohntes erscheint in neuem Licht – eine Einladung zum Blickwechsel.

Fünf Monate waren die „Stadtfotografen“ in Freiburg und Umgebung unterwegs. Die Bilder sind mit gespendeten oder geliehenen Kameras und dem Handy entstanden. Die Fotografin Britt Schilling und die Filmemacherin Reinhild Dettmer-Finke haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dieser Zeit begleitet, standen mit Fachwissen zur Seite und boten in zahlreichen Workshops ein Forum zum Austausch und Kennenlernen.

Das Projekt „Stadtfotografen“ der Bürgerstiftung Freiburg bietet seit 2006 Fotografinnen und Fotografen die Möglichkeit, ihren eigenen Blick auf Freiburg fotografisch festzuhalten.

Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums- Pass-Musées ist er frei.

Quelle: Stadt Freiburg

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis