Energiewechsel

Freiburg: Bauvorhaben United World College

Pressemeldung vom 29. Oktober 2012, 15:21 Uhr

Robert Bosch-Stiftung beginnt am kommenden Montag
mit Einrichtung einer Baustraße sowie Arbeits- und La-
gerflächen

In der kommenden Woche beginnen auf dem Gelände der
Kartaus die Baumaßnahmen für das Schüler- und Lehrerdorf
des geplanten United World College (UWC) der Robert Bosch
Stiftung. Gleichzeitig wird von der Kartäuserstraße kommend
eine temporäre Baustraße angelegt, um das künftige Baufeld
schrittweise zu erschließen. Zunächst werden die Biotope und
zu schützenden Bereiche auf dem Kartausgelände großflä-
chig eingezäunt, um sie während der Bauarbeiten zu scho-
nen. Neben einer Baustraße wird auch eine Baustelleneinrich-
tungsfläche eingerichtet. Das städtische Umweltschutzamt
und die Forstdirektion Freiburg haben für die nun beginnen-
den Arbeiten die behördlichen Genehmigungen und Auflagen
erteilt. Die Baugenehmigung für die insgesamt zwölf kubusar-
tigen Neubaugebäude wird die Stadt im Laufe der nächsten
Woche erteilen.

Zur Anlage der Baustraße muss der Kartausbach überbrückt
werden, außerdem wird zwischen Kartäuserstraße und Bach
eine Baustelleneinrichtungsfläche erstellt. Insgesamt werden
eine Esche und zwei Linden am Kartausbach gefällt. Da die
Baustraße auch Wald streift, müssen jetzt schon kleinere
Waldflächen gerodet werden. Für die Eingriffe in die Naturflä-
chen wird die Robert Bosch Stiftung nach Rückbau der Bau-
straße fünf Erlen beidseitig des Kartausbachs nachpflanzen.

Weiterhin wird das Naturdenkmal Tulpenbaum auf der östli-
chen Böschung der geplanten Baustraße mit einem Bauzaun
geschützt. Am östliche Rand entlang des dort befindlichen
naturschutzrechtlich geschützten Biotops „Nasswiese“ wird
ebenfalls ein zwei Meter hoher Bauzaun errichtet. Ebenso
wird das östlich an die Lagerfläche angrenzende Bergahorn-
ensemble geschützt, um es dauerhaft zu erhalten.

Die Baustraße wird nach Fertigstellung des Schüler- und Leh-
rerdorfs wieder komplett rückgebaut und das Gelände wieder
in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt.

Quelle: Stadt Freiburg

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