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Freiburg: ASS macht Platz

Pressemeldung vom 11. November 2013, 09:54 Uhr

Das Amt für Soziales und Senioren zieht nächste Woche von der Karlskaserne ins Technische Rathaus

Vom 11. bis 15. November eingeschränkt erreichbar, ab 18. November bewährter Service zu bekannten Öffnungszeiten

Das Amt für Soziales und Senioren (ASS) zieht in der kommenden Woche von der Karlskaserne beim Siegesdenkmal (Kaiser-Joseph- Straße 143) ins Technische Rathaus (Fehrenbachallee 12). Von Montag, 11., bis Freitag, 15. November, sind alle betroffenen ASS- Abteilungen eingeschränkt erreichbar. Ab Montag, 18. November, gibt es dann an neuer Wirkungsstätte den bewährten Service zu den bekannten Öffnungszeiten. Alle Telefon/Fax-Nummern und e-Mail- Adressen gelten auch am neuen Standort, der mit den Stadtbahn- Linien 1, 3 und 5 erreichbar ist (Haltestelle Technisches Rathaus).

Gemäß Personalstärke ist das ASS mit knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das fünftgrößte Amt der Stadtverwaltung. Das macht solch einen Umzug zum logistischen Kraftakt, zugleich birgt er aber einen großen Vorteil: Künftig wird das Amt nicht mehr auf fünf Standorte, sondern nur noch auf drei Standorte verteilt sein.

Derzeit (Stand Ende Oktober) sind 121 ASS-Mitarbeiter in der Kaiser-Joseph-Straße tätig, 11 in der Jacob-Burckhardt-Straße, 9 in der Hermann-Mitsch-Straße, 43 in der Lehener Straße (Jobcenter) und einer in der Bismarckallee (Psychosoziale Beratung). Die sieben Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros mit Pflegestützpunkt sind bereits im Technischen Rathaus angesiedelt.

Nach dem Umzug wird das Gros im Technischen Rathaus arbeiten; Zuständigkeiten und Raumzuteilung sind einem großen Wegweiser im Foyer/Erdgeschoss zu entnehmen. Die beiden Kontaktnetze Straßensozialarbeit (Innenstadt und Stadtteilmobil) bleiben vorerst in der Jacob-Burckhardt-Straße, die ASS-Abteilung Leistungsrückforderung/Untere Eingliederungsbehörde/Abwicklung Lastenausgleich bleibt zunächst in der Hermann-Mitsch-Straße.

In der Karlskaserne verbleibt nun allein das personalstärkste Amt der Stadtverwaltung, das Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKI) mit 568 Mitarbeiterinnen, von denen der Großteil aber außerhalb des Amtsgebäudes, zum Beispiel in Kitas, arbeitet.

Im Oktober 1976 war das „Sozial- und Jugendamt“, vormals „Städtisches Wohlfahrtsamt und Stadtjugendamt“ von der Wilhelmstraße 20a in die Karlskaserne umgezogen (voneinander getrennt wurden ASS und AKI im April 2011). Als dieser Umzug damals bekannt wurde, gab es heftigen Widerstand bei den Beschäftigten – wegen der Glastüren in der Karlskaserne. Das war in den 70er Jahren unvorstellbar: Hellhörigkeit, Durchsicht von außen, wie sollten da vertrauensgeschützte Gespräche geführt werden? Diese Bedenken haben sich dann bald verflüchtigt. Nun ist das ASS gespannt auf die neuen Arbeitsplätze im Technischen Rathaus.

Quelle: Stadt Freiburg

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