Energiewechsel

Biberach: Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum

Pressemeldung vom 23. März 2017, 15:37 Uhr

Der Landkreis Biberach erhält im Jahr 2017 aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) insgesamt 2,8 Millionen Euro und damit die höchste Fördersumme seit Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr bekommt der Landkreis knapp 900.000 Euro mehr an Fördergeldern. Die Fördermittel fließen dieses Jahr in 22 Städte und Gemeinden des Landkreises Biberach mit insgesamt 60 Projekten. Damit erhält der Landkreis die zweithöchste Förderung im Regierungsbezirk Tübingen und liegt an siebter Stelle von 33 Landkreisen im Land-Baden-Württemberg.

„Ein hervorragendes Ergebnis für den Landkreis Biberach und die begünstigen Städte und Gemeinden. Unser Einsatz hat sich gelohnt“, so Landrat Dr. Heiko Schmid, „zumal von der Zuschusssumme mehr als 1,4 Millionen Euro dem Schwerpunkt „Wohnen“ zu Gute kommen, 714.000 Euro für gewerbliche Projekte, die insbesondere die Grundversorgung fördern. Mit 650.000 werden kommunale Maßnahmen bedacht, darin sind zwei Gemeinbedarfseinrichtungen enthalten. „Mit der Förderung werden Investitionen von rund 22,3 Millionen Euro angestoßen“, so Dr. Schmid.

Mit dieser Förderzusage leistet die öffentliche Hand weiterhin einen wertvollen Beitrag, nicht nur um den Strukturwandel abzufedern, sondern auch den ländlichen Raum zukunftssicher zu machen, weiter zu entwickeln und zu stärken und damit die Lebensqualität erhalten und verbessern.

Mit den Fördergeldern soll insbesondere die Innenentwicklung gestärkt werden, auch im Blick auf den demografischen Wandel und um die Attraktivität der Ortskerne lebendig zu erhalten und zu erhöhen. Gleichzeitig ist die Grundversorgung in den Orten ein elementares Thema sowie die Ankurbelung der heimischen Wirtschaft. „Die Gelder geben hierfür einen wichtigen Anstoß“, was sehr zur Freude des Landrats ist.

Folgende Gemeinden sind im Programm 2017

Alleshausen (29.930 Euro), Biberach (219.625 Euro), Dürmentingen (354.140 Euro), Eberhardzell (61.160 Euro), Erolzheim (134.560 Euro), Ertingen (29.640 Euro), Gutenzell-Hürbel (132.630 Euro), Ingoldingen (66.400 Euro), Kanzach (35.700 Euro), Kirchberg-Sinningen (123.990 Euro), Langenenslingen (133.980 Euro), Laupheim (40.000 Euro), Maselheim (134.520 Euro), Mietingen (20.000 Euro), Ochsenhausen (20.000 Euro), Riedlingen (365.785 Euro), Schemmerhofen (40.700 Euro), Schwendi (467.771 Euro), Steinhausen an der Rottum (22.600 Euro), Unlingen (243.200 Euro), Uttenweiler (20.000 Euro), Warthausen (115.300 Euro).

Quelle: Landratsamt Biberach

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