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Biberach: Entwicklungsprogramm für künftige Führungskräfte abgeschlossen

Pressemeldung vom 1. April 2015, 14:39 Uhr

Gutes Rüstzeug für Führungsaufgaben

Sechzehn ein- oder mehrtägige Pflichtmodule und weitere Wahlmodule sowie eine interdisziplinäre Projektarbeit – das waren die Kernelemente des Entwicklungsprogramms für künftige Führungskräfte im Landratsamt Biberach. Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen daran in den vergangenen zwei Jahren teil. Sie präsentierten dieser Tage vor dem Landrat und den Dezernenten die Ergebnisse ihrer interdisziplinären Projektarbeiten als Abschluss des Entwicklungsprogramms. Die elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aus 26 Bewerbungen für dieses Programm in einem Assessmentcenter in Kooperation mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg Ende 2012 ausgesucht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen 2013 alle mit anderen Voraussetzungen in das Programm. Einige nahmen bereits vor Beginn des Programms Führungsaufgaben wahr, andere konnten während des Programms neue Führungsaufgaben übernehmen und für andere gibt es in naher Zukunft einige Möglichkeiten, Führungsaufgaben zu übernehmen. "Ich kann und will Sie ermutigen, was daraus zu machen. Sie haben durch das Entwicklungsprogramm ein gutes Rüstzeug bekommen, um künftig im Landratsamt Führungsaufgaben zu übernehmen", sagte Landrat Dr. Heiko Schmid bei der Zertifikatsübergabe. Und gerade dieses gute Rüstzeug für eine Führungsaufgabe wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch gelobt. "Es war ein tolles Programm mit klasse Themen und klasse Referenten. Wir haben als Gruppe zusammengefunden und es besteht jetzt ein enges Netzwerk", so das einhellige Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. "Selbstverständlich mussten wir dafür auch ein Teil unserer Freizeit in Anspruch nehmen. Das Programm hat jedoch jeden beruflich und privat weitergebracht."

Programminhalte

Zu diesem Programm zählten beispielsweise Module und Themen wie Wissensmanagement, Gesprächsführung, Ziele setzen und erreichen, Präsentieren und Moderieren, Stil und Etikette, Teamarbeit entwickeln und fördern sowie prozessorientiertes Arbeiten im Landratsamt. Parallel dazu wurden in drei Gruppen die interdisziplinären Projekte erarbeitet. Eine Gruppe setzte sich mit der Frage auseinander, wie belegloses (digitales) Arbeiten auf das gesamte Landratsamt ausgeweitet werden kann bis hin zum papierlosen Büro und der elektronischen Akte. Methoden und Techniken für das Landratsamt zu erarbeiten, mit denen sich die Zufriedenheit der Kunden messen lassen, war Thema der zweiten interdisziplinären Arbeit. Dazu wurden verschiedenste empirische Vorgehensweisen untersucht. Fazit: Soweit man die Kundenzufriedenheit beurteilen möchte eignet sich die so genannte GFK-Methodik am besten. Dabei wird die interne Sicht der Verwaltung um die Erwartungen und Wahrnehmungen durch eine Umfrage bei den Kunden ergänzt. Mit einer kommunale Risikoanalyse, deren Ablauf, Strukturierung und Systematisierung beschäftigte sich die dritte Gruppe der Nachwuchsführungskräfte. Dabei wurden folgende Fragen aufgeworfen und behandelt: Welche Risiken gibt es für eine kommunale Verwaltung? Wie lassen sich diese Risiken identifizieren und bewerten? Wie können diese Risiken abgestellt beziehungsweise vermieden werden und wie lässt sich das Risikomanagement mittels EDV-Programm unterstützen? Ziel ist es, dass innerhalb von zwei Jahren alle Ämter einer regelmäßigen Risikoanalyse unterzogen werden.

Quelle: Landratsamt Biberach

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