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Biberach: Das Kreisgesundheitsamt Biberach informiert

Pressemeldung vom 21. Oktober 2014, 10:23 Uhr

Der Herbst ist die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung

Mit der nasskalten Jahreszeit beginnt auch die Erkältungs- und Hustenzeit. Eine einfache Erkältung ist zwar harmlos, bei einer echten Virusgrippe – der sogenannten Influenza – ist jedoch Vorsicht geboten. Deshalb rufen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Paul Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert Koch-Institut (RKI) zur Grippeimpfung auf.

„Grippeviren sind sehr wandlungsfähig, deshalb ist eine jährliche Schutzimpfung erforderlich“, erklärt Dr. Monika Spannenkrebs, Leiterin des Gesundheitsamtes Biberach. „Es dauert etwa zwei Wochen bis das Immunsystem einen vollständigen Grippeschutz aufgebaut hat.“ Die Angst vor schweren Nebenwirkungen sei unbegründet, so die Ärztin. Die Grippeimpfung sei gut verträglich. Die Impfung werde von den niedergelassenen Ärzten durchgeführt.

Die Impfung gegen Grippe (Influenza) wird folgenden Menschen empfohlen:

*Menschen, die über 60 Jahre alt sind
*Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden (wie beispielsweise chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose)
*Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder HIV-Infektion
*Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
*Schwangere, die während der Influenzasaison schwanger sind
*Außerdem sollten sich alle Personen schützen, die durch Kontakt zu vielen Personen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben oder die gefährdete Personen in ihrem nahen Umfeld anstecken könnten: medizinisches Personal, Personal in Pflegeeinrichtungen und Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr.

Übertragung und Symptome

Die Grippe wird durch Viren verursacht, die auf zwei Wegen von Mensch zu Mensch übertragen werden. Zum einen über Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen oder durch Schmierinfektion durch kontaminierte Hände. Umgangssprachlich wird häufig der Begriff Grippe auch für so genannte grippale Infekte (Erkältung) verwendet. Obwohl sich die Symptome ähneln können, unterscheiden sich Verlauf und Schwere der Erkrankung sehr deutlich. Charakteristisch für die echte Grippe (Influenza) ist ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit hohem Fieber und typischen Symptomen, wie Halsschmerzen, trockenem Husten und heftigen Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Schwere, teilweise lebensbedrohliche Komplikationen einer Grippeerkrankung, zum Beispiel eine Lungenentzündung, stellen vor allem für Personen mit Grunderkrankung und ältere Personen ein hohes Risiko dar.

Quelle: Landratsamt Biberach

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