Energiewechsel

Backnang: Unternehmen und Bürgermeister drängen Land zum B14-Ausbau

Pressemeldung vom 6. September 2013, 09:55 Uhr

Eine Vielzahl von Unternehmen aus dem Norden des Rems-Murr-Kreises haben sich bei Landesverkehrsminister Winfried Hermann mit Nachdruck für den schnellstmöglichen Weiterbau der B14 ausgesprochen. Sie unterstützen damit eine gemeinschaftliche Pro-B14-Initiative von neun Oberbürgermeistern und Bürgermeistern. Die Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper aus Backnang und Hartmut Holzwarth aus Winnenden sowie die Bürgermeister Ralf Wörner aus Allmersbach im Tal, Hans-Jörg Weinbrenner aus Aspach, Karl Ostfalk aus Auenwald, Jürgen Kiesl aus Leutenbach, Steffen Jäger aus Oppenweiler, Dieter Zahn aus Sulzbach an der Murr und Ian Schölzel aus Weissach im Tal sprechen sich Seite an Seite mit Unternehmen aus Handwerk, Handel, Dienstleistung und Industrie für den konsequenten Ausbau des Straßennetzes im nördlichen Rems-Murr-Kreis aus. Die neun Rathauschefs, welche die Interessen von rund 110.000 Bürgerinnen und Bürgern vertreten, wandten sich deshalb vor wenigen Tagen an die größeren Unternehmen in ihren Kommunen. Ihre Bitte an die Unternehmen: „Weisen Sie das Ministerium darauf hin, wenn der jetzige Straßenausbaustand die Entwicklung Ihres Unternehmen beeinträchtigt und fordern Sie mit uns einen Aus- und Weiterbau.“ Die Resonanz auf den Aufruf ist groß. Binnen weniger Tage wandten sich allein 29 Unternehmen aus Backnang mit insgesamt über 3.300 Beschäftigten sowie 5 Unternehmen mit 1.200 Beschäftigten aus allen Branchen schriftlich an das Landesverkehrsministerium. Mehrere Unternehmen machten ihrem Ärger über den überfälligen Weiterbau der B14, den überlasteten Autobahnzubringer Landesstraße 1115 Backnang-Mundelsheim und die fehlende B14-Ortsumfahrung Oppenweiler in sehr deutlichen Worten Luft. Dies ist auch leicht nachvollziehbar: So quälen sich durch den „Flaschenhals Waldrems“ seit Jahren täglich mehr als 26.700 Fahrzeuge – darunter viele Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden der hiesigen Unternehmen. Der Schaden durch Zeitverluste im Stau ist erheblich, der Ärger groß. Das Verkehrsministerium könnte einen wichtigen Beitrag leisten, diesem Missstand abzuhelfen. Im September 2013 wird das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg eine Priorisierung auf der Vorschlagsliste für den Bundesverkehrswegeplan vornehmen. Eine Einstufung des Ausbaubedarfs als „vordringlichster Bedarf“ durch das Ministerium würde die Chancen auf einen schnelleren Weiterbau durch den Bund deutlich erhöhen.

Quelle: Stadt Backnang

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