Energiewechsel

Backnang: Stadtverwaltung mahnt konsequente Hundekotentsorgung an

Pressemeldung vom 29. September 2016, 15:08 Uhr

Gemeinsam mit Vertretern des hiesigen Bauernverbands hat Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper den jährlichen Austausch zwischen Verwaltung und Landwirtschaft wahrgenommen. Ein Gesprächsthema des letzten Treffens Anfang September war die Umsetzung und der aktuelle Planungsstand des Modellvorhabens Biotopverbund in Backnang. Neben einem gelungenen und konstruktiven Austausch wurde auch über aktuelle Probleme der Landwirte gesprochen. Als ernstzunehmende Problematik hat sich wiederholt der Hundekot auf landwirtschaftlichen Flächen herausgestellt. Wenn der Kot in das Viehfutter gerät können die Nutztiere erkranken und im schlimmsten Fall auch daran sterben. Aus diesem Grund hat der städtische Bauhof im Stadtgebiet und den Stadtteilen insgesamt 60 sogenannte Dog-Stationen aufgestellt, die unter hohem Aufwand wöchentlich geleert werden. Hier können die Hundebesitzer Kotbeutel beziehen und entsorgen. Bauhofleiter Roland Stampfl: „Wir haben alle Randgebiete und Ausfallstraßen mit Dog-Stationen abgedeckt. Es werden jährlich weitere Stationen im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten an weiteren Standorten aufgestellt.“ Durch die kostenfreie Bereitstellung von Kotbeuteln wird die Kotentsorgung für Hundehalterinnen und Hundehalter erheblich erleichtert. Leider finden sich immer mehr der kleinen „Überraschungstüten“ in der freien Landschaft wieder, sehr zum Ärgernis der Erholungssuchenden noch mehr aber der Landwirte. Geraten nämlich diese Plastikbeutel in das Tierfutter, wird dieses nicht nur durch den Kot, sondern auch durch den Beutel verunreinigt. Somit schadet der Hundehalter als Tierfreund einer anderen Tiergruppe. Die Stadtverwaltung ruft daher die Hundebesitzer zu einer konsequenten Entsorgung von Hundekot auf. Der Kot muss mitgenommen und im Restmüll oder den dafür vorgesehenen Stationen entsorgt werden.

Quelle: Stadt Backnang

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