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Backnang: OB Nopper zu Rems-Murr-Kreismedienzentrum – kein einseitiger Kahlschlag zum Nachteil Backnangs

Pressemeldung vom 14. Dezember 2015, 16:14 Uhr

In der Diskussion um Kosteneinsparungen beim Rems-Murr-Kreismedienzentrum, das Standorte in Backnang und Waiblingen hat, meldet sich Backnangs Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper zu Wort. Rems-Murr-Landrat Dr. Sigel hatte Einsparungen beim Personal und bei den Öffnungszeiten vorgeschlagen, da die Nutzerzahlen am Kreismedienzentrum in den letzten Jahren stark rückläufig waren und weiterhin sind. Nopper stellte in diesem Zusammenhang klar: „Das Kreismedienzentrum am Standort Backnang ist für unseren Raum – gerade auch für unsere Schulen – nach wie vor von großer Bedeutung. In Anbetracht rückläufiger Nutzerzahlen ist es vertretbar, dass der Landkreis etwas auf die Kostenbremse drückt – einen einseitigen Kahlschlag zum Nachteil Backnangs werden wir jedoch auf gar keinen Fall akzeptieren. Schließlich sind die Nutzerzahlen an beiden Standorten des Kreismedienzentrums rückläufig – sowohl in Backnang als auch in Waiblingen. In entscheidenden Bereichen gingen die Zahlen in Waiblingen sogar noch stärker zurück als in Backnang. Deswegen müssen die Einsparungen für Backnang geringer ausfallen als vorgeschlagen – durch gleichmäßige Verteilung auf Backnang und Waiblingen verteilt werden. Es wäre es aus meiner Sicht völlig inakzeptabel, dass die Einsparungen vor allem oder gar ausschließlich in Backnang stattfinden sollen.“ Der Vorschlag der Kreisverwaltung sah vor der Sitzung des kreistäglichen Verwaltungsausschusses in der vergangenen Woche lediglich eine Reduzierung in Backnang und keine in Waiblingen vor. Der Ausschuss hatte nach intensiven Beratungen und aufgrund der Initiative von Kreisräten aus dem Backnanger Raum in seinem Beschluss offen gelassen, an welchem Standort die Einsparungen stattfinden sollen. Nopper erwartet deswegen von Landrat Dr. Sigel eine Klarstellung, dass die Kürzungen der Haushaltsansätze für das Kreismedienzentrum in den nächsten Jahren zu gleichen Teilen auf die Standorte Backnang und Waiblingen verteilt werden.

Quelle: Stadt Backnang

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