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Althütte: Besichtigung einer Lancaster-Absturzstelle durch den Sohn eines englischen Besatzungsmitglieds am 03.09.13

Pressemeldung vom 3. September 2013, 11:41 Uhr

Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt Stuttgart in der Nacht von 15.03.1944 auf 16.03.1944 Ziel der Operation „Stuttgart“ der Royal Air Force. Die Bombenabwürfe erfolgten zum Glück für die Stadt Stuttgart nicht im Zentrum, sondern in den Vororten. Einige Maschinen der Royal Air Force wurden abgeschossen oder stürzten ab. Am nordöstlichen stürzte eine neue Lancaster II ab, die erst 26 Betriebsstunden aufwies. Der Absturz ereignete sich kurz vor Mitternacht in Sechselberg, im Wald beim Gallenhof. An Bord waren 7 englische Soldaten, von denen 5 beim Absturz ums Leben gekommen sind. Die Verstorbenen wurden zunächst auf dem Sechselberger Friedhof in einem Massengrab am 17.03.1944 beigesetzt, bevor sie im Jahr 1948 nach Dürnbach beim Tegernsee umgebettet wurden.
Über einen Markgröninger Bürger, der sich für die Flugzeugeschichte interessiert, konnte nun Kontakt zum Sohn des überlebenden Besatzungsmitglieds Sergeant L. J. A. Casey Kontakt aufgenommen werden. Der 62jährige Michael Casey aus der Nähe von Leeds war am Dienstag, den 3. September 2013 an der Absturzstelle und konnte tief bewegt Spuren des Wracks entgegennehmen. Durch den Wald zog sich nach dem Absturz eine 170 m lange und 20 m breite Absturzschneise. Leider verstarb L. J. A. Casey sehr früh nach dem Krieg im Jahre 1952 sehr tragisch.
Interessant wäre es, wenn sich noch Zeitzeugen finden würden, die über den Absturz etwas berichten könnten.

Quelle: Gemeinde Althütte

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