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Aalen: Stadtentwicklungs- und Grünkonzept der Stadt Aalen von Minister Hermann ausgezeichnet

Pressemeldung vom 31. Oktober 2013, 08:53 Uhr

Unter dem schon für die Landesgartenschau-bewerbung 2015-25 verwendeten Motto „Grü-nes Netz Stadtnatur-potenziaal“ hat die Stadt Aalen dieses Jahr erfolgreich am landesweiten Wettbewerb „Mittendrin ist Leben“ teilgenom-men . In der Kategorie „Integrierte Grünkonzep-te der Stadtentwicklung“ erhielt sie eine von insgesamt sechs Auszeichnungen. Aus der Hand von Minister Winfried Hermann nahm die Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler gestern (Dienstag, 29. Oktober) die Urkunde entgegennehmen.

Mit der Initiative MITTENDRIN IST LEBEN will das Min-isterium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg gute Praxisbeispiele landesweit bekannt machen und den Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren befördern. Im Jahr 2013 liegt der Schwerpunkt der Initiative auf dem Einsatz von GRÜN im Siedlungs-bestand.
Dafür wurden beispielgebende und nachhaltige Projekte, Maßnahmen und Konzepte gesucht, die zur Stärkung der Lebensqualität in Städten beitragen. Dazu gehören insbesondere gut vernetzte und gestaltete innerstäd-tische Grünflächen. 60 Kommunen hatten sich mit mehr als 100 innovativen Beiträgen an dem Wettbewerb be-teiligt.
In der Kategorie „Integrierte Grünkonzepte der Stad-tentwicklung“ wurde neben fünf weiteren Beiträgen aus Backnang, Bad Saulgau, Karlsruhe, Pfullingen und Ulm die für die Landesgartenschaubewerbung 2015-25 ent-wickelte Aalener Grünkonzeption „Grünes Netz Stadtna-tur-potenziaal“ als landesweit beispielhaft ausgewählt. Die Konzeption baut auf langfristigen Zielen der Stadt auf, die im Landschaftsplan und in zahlreichen Planun-gen der Stadtentwicklung und Innenstadtsanierung ver-ankert sind. Das Grünvernetzungskonzept wurde 2009 von Gemeinderat als Basis für die künftige Entwicklung Aalens beschlossen.

Bei der Auszeichnungsveranstaltung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur in Stuttgart führte Minister Hermann aus: „Die Stadt Aalen liegt landschaftlich schön auf der Ostalb am Flusslauf des Kochers. Die in der Stadt vorhandenen Grünflächen sind jedoch bislang ü-ber das Stadtgefüge verstreut. Renaturierungsmaßnah-men von Wasserläufen, die Erneuerung von Grün-flächen und ihre Vernetzung untereinander sowie mit der Umgebung über Fuß- und Radwege sind Zielsetzun-gen eines langfristig angelegten Landschaftsplans, der seit 1988 kontinuierlich umgesetzt wird. Das modulare Konzept ist flexibel und anpassungsfähig. Die Natur wird in der Stadt wieder erlebbar gemacht. Eine einfache und vorbildliche Maßnahme, die nachahmenswert ist.“

Ein Projektelement des Aalener Wettbewerbsbeitrags ist die künftige Entwicklung im Stadtoval. Ein neues inner-städtisches Quartier in der Mitte der Stadt soll neue Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten bieten. Eine grüne Quartiersmitte sorgt für eine hohe Aufenthaltsqualität. Diese soll auch den Bewohnerinnen und Bewohnern der umliegenden Stadtteile zu Gute kommen. Damit wird die in Aalen seit langen Jahren gute Praxis fortgesetzt, dass urbane Entwicklungen nur auf Basis einer fundierten Landschaftsplanung tragfähig sind.

Die Wettbewerbsbeiträge werden in einer Wan-derausstellung in verschiedenen Orten des Landes gezeigt und im Februar 2014 auch in Aalen Station ma-chen. Am 14. Februar 2014 wird der international tätige Landschaftsarchitekt Johann Senner im Aalener Rathaus im Rahmen der Vortragsreihe „Baukultur“ einen Vortrag zum Thema GRÜN in der Stadtentwicklung halten. Damit erwartet die Stadt einen weiteren interessanten Beitrag zur „Baukultur“.
Seit 2009 veranstaltet die Stadt Aalen in Rahmen dieser Reihe gemeinsam mit der Architektenkammergruppe Ostalb Vorträge und Ausstellungen. Damit werden die Vielschichtigkeit und die Bedeutung des Baugeschehens veranschaulicht..

Quelle: Presseamt der Stadt Aalen

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