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Aalen: Schulentwicklung in Aalen

Pressemeldung vom 16. Februar 2015, 15:19 Uhr

OB Rentschler stellt Planungen der Stadt vor

Großes Lob erntete der Schulentwicklungsplan, den OB Rentschler dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 11. Februar vorstellte. Er ersetzt den Schulentwicklungsplan aus dem Jahr 2007. Rund ein Jahr lang hatte unter der Federführung des Amtes für Schule, Bildung und Sport eine Arbeitsgruppe das über 100 Seiten umfassende Planwerk ausgearbeitet. Zum ersten Mal waren auch die Fachämter Grünflächen- und Umweltamt für die Schulhofgestaltung und die Gebäudewirtschaft für die Schulgebäude an der Erstellung beteiligt. Des Weiteren waren die Schulleitungen intensiv eingebunden, was sehr positiv begrüßt wurde. „Die Stadt hat die Umsetzung der neuen Schulprofile sehr energisch und zielgerichtet vorangetrieben, dafür sind wir Oberbürgermeister Rentschler und allen beteiligten Fachämtern sehr dankbar“, lobte der Geschäftsführende Schulleiter Karl Frank die Arbeit der Stadtverwaltung.

„Die in letzter Zeit erfolgten grundlegenden Änderungen der Schullandschaft, forderten einen gänzlich überarbeiteten Schulentwicklungsplan“, stellte der OB bei der Vorstellung des Werkes klar.
Auf der Basis des Zwei-Säulen-Modells mit Gymnasien in der ersten Säule und weiterführenden Schulangeboten mit Realschulen und Gemeinschaftsschulen in der 2. Säule wurden die Schulzentren in Aalen neu ausgerichtet:

Die drei Aalener Gymnasien bilden wie bislang die erste Säule. Dabei hat jede Schule ein bestimmtes Profil. Das Kopernikus-Gymnasium unter anderem punktet mit dem Schwerpunkt Musik, das Theodor-Heuss-Gymnasium hat einen G9 Zug und am Schubart-Gymnasium gibt es die bilingualen Fächerangebote.

In Aalen wird es an den Standorten Schillerschule, Hofherrnschule und Kocherburg-Schule jeweils eine neu eingerichtete Gemeinschaftsschule geben.
Damit ist eine gute Erreichbarkeit dieser Schulform für alle Schüler aus allen Ortsteilen gewährleistet, versicherte der Oberbürgermeister.

Weiter gehören dieser zweiten Säule die Realschule auf dem Galgenberg, die Uhland-Realschule sowie die Karl-Kessler-Schule als Verbundschule an. Die Bohlschule wird zum Juli 2015 geschlossen, da es keine ausreichende Nachfrage mehr für diese Schulform an diesem Standort gab.

Der Schulentwicklungsplan rechnet mit der hälftigen Aufteilung der prognostizierten rund 550 Fünfklässler pro Schuljahrgang auf die zwei Säulen. Hierbei ist der demographisch bedingte Rückgang bereits berücksichtigt.
„Damit haben wir in den Gymnasien durchweg eine 3- bis 4-Zügigkeit gewährleistet, in der zweiten Säule rechnen wir mit einer 2- bis 3-Zügigkeit“, berichtete der OB.

Ganztagsgrundschulen
Oberbürgermeister Thilo Rentschler verwies auf die sehr schnelle Reaktion der Stadt auf die Gesetzesvorlage des Landes zur Einführung der Ganztagsgrundschulen. „Im Juli kam das Gesetz und zum Schuljahresbeginn im September 2014 sind wir mit fünf Grundschulen an den Start gegangen.“ lobte der OB das Vorgehen der beteiligten Schulen.
Derzeit befinden sich rund 200 Kinder in der neuen Ganztagsgrundschul-Betreuung, die Erfahrungen der Schulleitungen vor Ort sind durchweg positiv. Im kommenden Schuljahr sollen weitere 4 bis 5 Grundschulen folgen.

„Wir wissen, dass uns noch einige Themen im weiteren Anstoß des Schulentwicklungsplanes fehlen. Inklusion, vertiefte Integration und die Schulsozialarbeit werden in 2015 ff vertieft bearbeitet“, sagte der OB zum Abschluss. Hier möchte die Stadt die noch ausstehende Landesgesetzgebung vor allem zur Umsetzung der Inklusion als Grundlage für die städtischen Planungen heranziehen.

„Wir sehen die Arbeit am Schulentwicklungsplan als einen langfristigen Prozess. Es gilt hier auf weitere Veränderungen zu reagieren und die Gegebenheiten vor Ort möglichst optimal anzupassen“, betonte der OB, auch im Namen der Mitglieder der Steuerungsgruppe.

Schulbausanierungsprogramm
In den kommenden vier bis fünf Jahren wird die Stadt zusätzlich 20 Mio. Euro in die Schulbaumodernisierung investieren. Damit sei sichergestellt, dass die Aalener Schulen auch zukünftig im interkommunalen Wettbewerb um Schülerinnen und Schüler konkurrenzfähig bleiben.
„Die Schulbaumodernisierung ist eines meiner Schwerpunktthemen und genießt höchste Priorität“, bekräftigte der OB seine Intention.

Quelle: Presseamt der Stadt Aalen

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