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Aalen: OB Rentschler sorgt sich um Hausarztversorgung in den Ortschaften

Pressemeldung vom 28. Oktober 2013, 15:37 Uhr

Oberbürgermeister Thilo Rentschler sorgt sich um die Hausarztversorgung in den Teilorten. In einem Schreiben an die Ministerin für Familie, Frauen und Senioren, Katrin Altpeter und die kassenärztliche Vereinigung bittet Rentschler darum, dass die ländlichen Bereiche der Flä-chenstadt Aalen in das Förderprogramm „Land-ärzte“ aufgenommen werden.

Eine statistische Gesamtbetrachtung der Versorgungs-strukturen in der Flächenstadt hält das Stadtoberhaupt hingegen nicht für sinnvoll. Die Bereiche Dewangen, Fachsenfeld, Waldhausen und Ebnat seien strukturell anders zu betrachten als die Kernstadt. Die ländlich ge-prägten Ortschaften bedürften der besonderen struktu-rellen Förderung und seien deswegen auch fest veran-kert im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR).
Konkret verweist Rentschler auf die Situation in Wald-hausen, wo durch ein privates Bauprojekt und die Be-reitschaft eines Arztes die Nachfolge für eine Hausarzt-praxis geregelt werden konnte. Damit werde die Versor-gungsqualität für etwa 2300 Einwohner und angrenzen-der Kommunen auf dem Härtsfeld sichergestellt. „Aus unserer Sicht handelt es sich hier um eine förderfähige Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms „Landärz-te“ bittet Rentschler um wohlwollende Prüfung.

Das Land Baden-Württemberg hat das Förder- und Akti-onsprogramm Landärzte aufgelegt, um die flächende-ckende ambulante ärztliche Versorgung im Land zu ge-währleisten. Als sechsgrößte Stadt im Land begrüße Aa-len das Programm „als wichtigen Beitrag zur Sicherung der Grunddaseinsvorsorge“ so Rentschler.

Quelle: Presseamt der Stadt Aalen

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