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Aalen: Neue Nachbarn in der Hofackerschule – Infoveranstaltung für Bewohner des Quartiers

Pressemeldung vom 17. März 2014, 16:40 Uhr

In die Hofackerschule sollen ab Sommer bis zu 30 Flüchtlinge einziehen. Die Stadt Aalen stellt dem Landkreis das freiwerdende städtische Gebäude für den Zeitraum von vier Jahren zur Verfügung. „Wir unterstützen den Landkreis, der dringend weitere Kapazitäten für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt“ betont Oberbürgermeister Thilo Rentschler. „Und es ist ein Zeichen der Solidarität, diese Menschen aus Kriegsgebieten wie Syrien Zuflucht zu bieten.“ Der Verwaltungs- und Finanzausschuss hat bereits Zustimmung signalisiert. Bevor der Gemeinderat endgültig entscheidet, findet am 26. März um 19 Uhr in der Hofackerschule eine Informationsveranstaltung für die Anwohner des Quartiers statt.

Hintergrund ist die wachsende Zahl von Flüchtlingen, die nach Zuweisung des Landes von den Landkreisen untergebracht werden müssen. Gegenüber dem Jahr 2012 waren das landesweit 6000 Menschen mehr, das entspricht einer Zunahme von 75 Prozent. Der Landkreis rechnet in diesem Jahr mit einem weiteren Bedarf von 980 Wohnheimplätzen, wie Sozialdezernet Josef Rettenmaier bereits im Dezember dem Verwaltungs- und Finanzausschuss berichtete und die Stadt um Unterstützung bat.
Interimsweise für vier Jahre will die Stadt die leerstehende Hofackerschule zur Verfügung stellen. „Dabei setzen wir auf sozialverträgliche Unterbringung in eher kleinen Gruppen“ erklärt Rentschler, warum nicht mehr als 30 Personen in den Gebäudekomplex einziehen sollen. Der Landkreis stattet das Klassengebäude entsprechend aus, Sozialarbeiter betreuen die Menschen. In den Räumen des angrenzenden Lehrergebäudes können Sprachkurse und Ehrenamtsprojekte stattfinden, um die Neuankömmlinge möglichst gut zu integrieren.
Der Vertrag mit dem Landkreis ist auf vier Jahre befristet, danach soll der Komplex abgerissen und das Gelände für die Wohnbebauung zur Verfügung stehen.

Quelle: Presseamt der Stadt Aalen

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