Energiewechsel

Aalen: Hochwertiges Fernverkehrsangebot aufrechterhalten

Pressemeldung vom 29. Juni 2016, 13:59 Uhr

Oberbürgermeister Thilo Rentschler begrüßt es außerordentlich, dass die wichtigste Intercity-Zugverbindung von Karlsruhe über Stuttgart bis Nürnberg auch zukünftig über den Hauptbahnhof Aalen führt. Damit werde ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Fernverkehrsangebot aufrechterhalten.

„Bei objektiver Betrachtung der alternativen IC-Führung über die Murrbahn war es eigentlich offensichtlich, dass die Strecke nach Nürnberg zwar etwas kürzer wäre, allerdings hohe Investitionen erforderlich wären bei vergleichsweise geringem zusätzlichen Fahrgastpotential. Insofern war ich von Beginn an optimistisch, dass die IC-Verbindung weiterhin auf der Remsbahn bleibt“ betonte OB Rentschler. „Der barrierefreie Ausbau unseres Hauptbahnhofes wird bis Ende des Jahres fertig gestellt und dies bedeutet eine weitere Aufwertung unseres Eisenbahnknotenpunktes. In Aalen nutzen bereits jetzt viele Personen und internationale Firmen die IC-Verbindung nach Stuttgart bzw. Nürnberg. Angesichts unserer Bevölkerungsprognose von über 70.000 Einwohnern und der florierenden Wirtschaftsunternehmen ist hier noch weiteres Potential vorhanden. Daher haben wir auch weiterhin den Wunsch und die Hoffnung, dass der Stundentakt bei der IC-Verbindung realisiert werden kann.“

Aalen sei bereits wichtiger Bahnknoten und die Stärkung dieser Lebensader für die gesamte Region und die Wirtschaftskraft von großem Vorteil. Positiv sei, dass die DB Fernverkehr ab 2017 auf der IC-Strecke neue Doppelstock-Intercities einsetzen werde. Sehr bedauerlich sei jedoch, dass die notwendigen Ausbaumaßnahmen auf der Strecke im Bundesverkehrswegeplan noch nicht in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wurden. „Eine Beschleunigung der Strecke durch Ausbaumaßnahmen wird weiterhin Ziel der Interessengemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg sein, bei der die Stadt Aalen Gründungsmitglied ist. Durch einen bestmöglichen Anschluss an die Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt-Berlin ließe sich die Fahrzeit von Stuttgart nach Berlin auf unter vier Stunden verkürzen.“ Ebenso müsse nach der Fertigstellung von Stuttgart 21 die Anbindung an den Flughafen Stuttgart umstiegsfrei möglich sein. Dies ist für die weitere Prosperität Ostwürttembergs von entscheidender Bedeutung.

Quelle: Presseamt der Stadt Aalen

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